Ergebnisse Sozial-ökologischer Forschung
Ergebnisse Sozial-ökologischer Forschung Band 2
Warum lassen sich die anhaltenden ökologischen und sozialen Krisen moderner Gesellschaften noch immer nicht überwinden? Wahrscheinlich auch deshalb, weil sich die gängigen ökonomischen Konzepte meist nur um „die Hälfte“ kümmern: Sie vollziehen unzulängliche Trennungen und werten ökologische und sozial weibliche Produktivitäten als „reproduktiv“ ab. In diesem Buch geht es dagegen um „das Ganze“. Die Autorinnen führen alle bisher getrennt voneinander behandelten produktiven Prozesse einer Gesellschaft in der Kategorie „(Re)Produktivität“ zusammen: Natur und Kultur, männlich und weiblich, Produktion und Reproduktion. Mit dieser neuen Kategorie lassen sich aktuelle Krisenphänomene neu betrachten und Probleme anders verorten. Die „Neuerfindung des Ökonomischen“ in diesem Buch rankt sich daher um die prozessuale Einheit von Produktion und Reproduktion.
Das Buch knüpft an aktuelle Diskurse um eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Ökonomie an und trägt zur theoretischen Fundierung sozial-ökologischer Forschung bei.
Adelheid Biesecker, Ökonomin, ist Professorin i.R. im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Bremen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Mikroökonomie aus sozial-ökologischer Perspektive, feministische und ökologische Ökonomik.
Sabine Hofmeister, Umweltwissenschaftlerin, ist Professorin für das Lehr- und Forschungsgebiet Umweltplanung in der Fakultät Umwelt und Technik der Universität Lüneburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Nachhaltige Raumentwicklung, Geschlechterverhältnisse und Nachhaltigkeit sowie Ökologie der Zeit.
Erstellt: 02-06-2006 09:46 - Letzte Änderung: 04-12-2009 19:29
Schlagworte: Wirtschaft,Entwicklung,Gender Produktivität Ökonomie





