Ergebnisse Sozial-ökologischer Forschung
Ergebnisse Sozial-ökologischer Forschung Band 1
Sozial-ökologisches Forschen wird angesichts globaler Probleme immer wichtiger, ist aber kein leichtes Unterfangen. Unterschiedliche disziplinäre Zugänge und Praxiswissen müssen im inter- und transdisziplinären Prozess integriert werden.
Der Einbezug der Genderperspektive in diese Forschung verstärkt noch die Anforderungen, weshalb in Deutschland erst wenige Forschungsansätze Genderfragen in die Bearbeitung sozial-ökologischer Probleme aufnehmen. Dabei verbessert die Kategorie Geschlecht das erfor-derliche Verständnis für komplexe Systeme und bildet die Grundlage für ein präziseres Forschungsdesign, für differenzierte Problemlösungskonzepte und Gestaltungsvorschläge.
Dieser Sammelband zeigt anhand von Projektbeispielen, wie die Kategorie Geschlecht kon-zeptionell und methodisch in die Sozial-ökologische Forschung aufgenommen werden kann. Die dokumentierten Projekte wurden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Förderschwerpunkts "Sozial-ökologische Forschung" (SÖF) entwickelt, der die Gender-Dimension explizit als eine zentrale Dimension des Forschungsansatzes ausweist.
Martina Schäfer ist Juniorprofessorin an der TU Berlin. Sie leitet die Nachwuchsgruppe "Regionaler Wohlstand neu betrachtet".
Irmgard Schultz ist Mitgründerin und Mitarbeiterin des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE). Sie arbeitet konzeptionell an der (Weiter-)Entwicklung eines Forschungsansatzes "Gender & Environment".
Gabriele Wendorf ist Leiterin des interdisziplinären Forschungsprojekts "Umbauen statt neu bauen" an der TU Berlin.
Das Buch erscheint Ende September 2006, sie können es bereits jetzt bestellen und erhalten es sofort nach Erscheinen.
Erstellt: 02-06-2006 09:37 - Letzte Änderung: 12-08-2011 15:53
Schlagworte: ,Gender Forschung Methoden





