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Politik und Gesellschaft

Daniel Bieber

Sorgenkind demografischer Wandel?

Warum die Demografie nicht an allem schuld ist

Länger arbeiten, schneller studieren, früher ins Arbeitsleben eintreten, private Rentenvorsorge, höhere Steuern oder steigende Sozialabgaben – der demografische Wandel wird für eine ganze Reihe ungeliebter gesellschaftlicher Entwicklungen verantwortlich gemacht. Gerne wird suggeriert, dass der demografische Wandel mit der Unausweichlichkeit einer Naturkatastrophe über uns kommt und entschlossenes Gegensteuern verlangt, in aller Regel verbunden mit Opfern, die wir bringen müssen. Richtig ist: Die Zahl der Einwohner Deutschlands sinkt und der Altersdurchschnitt der Bevölkerung steigt. Offen ist jedoch, was daraus folgt und ob es tatsächlich der demografische Wandel ist, der allein für die erwarteten Probleme verantwortlich ist.
Die vorliegenden Analysen zu den demografischen Grunddaten und ihrer Interpretation, zur Entwicklung von Infrastruktur, der Pflege, von Kapitalmarkt und Rente, Bildung und Familie sowie zur wirtschaftlichen Entwicklung zeigen, dass in der Öffentlichkeit die Bedeutung des  demografischen Wandels mitunter etwas überstrapaziert wird.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Leseprobe


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Erstellt: 14-01-2011 15:53 - Letzte Änderung: 21-02-2012 14:18
Schlagworte: Gesellschaft,Demografischer Wandel,


488 Seiten, oekom verlag München, 2011
ISBN-13: 978-3-86581-224-7

 Preis: 39.90 €
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