03/06/14

Ökologische Gerechtigkeit: Strategische Allianzen zwischen Umweltschutz und Sozialpolitik

Der neue Band der politischen ökologie ergründet, warum manche Menschen stärker unter Umweltbelastungen leiden als andere und warum Umweltpolitik – national wie international – ein Muss für mehr soziale Gerechtigkeit ist. Der Band "Ökologische Gerechtigkeit" erscheint am 6. März im oekom verlag.

Obwohl sie selbst weit weniger zu ihnen beitragen, sind benachteiligte Bevölkerungsgruppen Gefahren für Umwelt und Gesundheit wie Verkehrslärm und Luftverschmutzung weit stärker ausgesetzt als wohlhabende. Zugleich geraten Maßnahmen zum Schutz der Umwelt schnell in den Verdacht, nur etwas für Besserverdienende zu sein, weil sie angeblich die Kosten in die Höhe treiben. Die Frage der ökologischen Gerechtigkeit hat viele Facetten und stellt sich heute mit neuer Dringlichkeit – nicht nur für die jetzt Lebenden, sondern angesichts des Klimawandels und schwindender Ressourcen in besonderem Maße für die zukünftigen Generationen.

Die Autor(inn)en der politischen ökologie beschäftigen sich mit der sozialen Relevanz der ökologischen Frage und untersuchen, wie Umweltschutz zu mehr Gerechtigkeit beitragen kann. Denn eine Gesellschaft kann sich nur dann nachhaltig entwickeln, wenn sie aufhört, die Dimensionen Umwelt und Soziales gegeneinander auszuspielen. Global betrachtet bedeutet das, Lösungen zu finden, die sowohl einen sozialen als auch ökologischen gerechten Ausgleich zwischen armen und reichen Ländern beinhalten.

Wir würden uns freuen, wenn Sie "Ökologische Gerechtigkeit" redaktionell vorstellen. Bitte melden Sie sich, wenn wir Ihnen ein Rezensionsexemplar schicken dürfen oder falls Sie weitere Fragen haben.

politische ökologie Band 136, Ökologische Gerechtigkeit. Strategische Allianzen zwischen Umweltschutz und Sozialpolitik, 144 S., 17,95 €, ISBN 978-3-86581-475-3

 

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Erhältlich ab 06. März im Buchhandel und unter www.oekom.de