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Wald ist ein Naturgut von hoher gesellschaftlicher Wertschätzung. Zugleich befindet sich die Waldwirtschaft in einer Ertragskrise und die öffentlichen Haushalte müssen sparen. In diesem Spannungsfeld wird gegenwärtig eine grundlegende Diskussion um die Ziele der Wald- und Umweltpolitik geführt. Umweltverbände auf der einen Seite und liberale Wirtschaftsverbände auf der anderen Seite streiten darüber, ob und inwieweit die Forstbetriebe dem Gemeinwohl verpflichtet sind. Da sich die Betriebe zunehmend erwerbswirtschaftlich ausrichten, beurteilen die Akteure vor allem Inhalt, Umfang und Folgen einer solchen Verpflichtung kontrovers.
Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen und Führungskräfte der forstlichen Praxis setzen sich mit diesem aktuellen Thema auseinander. Im Mittelpunkt ihrer Überlegungen stehen die Bedeutung des Gemeinwohls in unserer pluralistischen Gesellschaft sowie die Konsequenzen, die sich daraus für öffentliche und private Unternehmen ergeben. Dieses Buch richtet sich somit an alle, die sich mit der Waldpolitik in Deutschland befassen.
Michael Memmler, Diplom-Forstwirt, arbeitet seit 2003 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Forst- und Umweltpolitik der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politikfeld- und Netzwerkanalysen in der Umwelt-, Energie- und Waldpolitik.
Chantal Ruppert, Diplom-Forstwirtin, arbeitet seit 2002 am Institut für Forstökonomie der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Analyse von Organisationsstrukturen und Institutionen sowie Effizienz und nachhaltige Ressourcennutzung auf lokaler Ebene.
Erstellt: 02-06-2006 09:56 - Letzte Änderung: 07-12-2009 17:36
Schlagworte: Wirtschaft,Entwicklung,Landwirtschaft,Energie,Wald Umweltpolitik Forstwirtschaft









