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Bernhard Glaeser

Küste, Ökologie und Mensch

Integriertes Küstenmanagement als Instrument nachhaltiger Entwicklung

Humanökologie Band 2

Die Küstenzone ist als System zu betrachten, in dem natürliche Prozesse in Wechselwirkung mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen stehen. Küsten sind mehr als andere Regionen vom globalen Wandel betroffen. Das reicht vom Klimawandel bis zur Bevölkerungsverdichtung.

Ozeane bedecken 72% der Erdoberfläche, an Küsten sind 50% der Weltbevölkerung zu Hause. Unter den Nationen der Erde befinden sich 43 kleine Inselstaaten, die in vielen Fällen vom steigenden Meeresspiegel in ihrer Existenz bedroht sind.

Aus diesem Grund ist das Integrierte Küstenzonenmanagement (IKZM) als Politikfeld und als Forschungsbereich entstanden. Hier werden widerstreitende Ansprüche an Raum und Ressourcen, somit Konflikte, thematisiert. Lösungen zur nachhaltigen, zukunftsfähigen Gestaltung erfordern zivilgesellschaftliches Engagement zur Eindämmung partikularer Nutzer(innen)interessen. Und sie erfordern die aktive Beteiligung der betroffenen Bevölkerung und der Nutznießer(innen). Der Band präsentiert einerseits internationale Erfahrung hierzu, andererseits kommen lokale Akteure zu Wort. Ziel ist die Vorbereitung einer deutschen Strategie für Nord- und Ostsee im Rahmen der EU-Erfordernisse.


Inhalt (PDF-Datei)

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Erstellt: 30-06-2005 17:57 - Letzte Änderung: 04-12-2009 18:50
Schlagworte: Umweltkommunikation,Wasser,Glaeser Integrierte Küstenzonenmanagement IKZM


334 Seiten, oekom verlag München, 2005
ISBN-13: 978-3-936581-42-3

 Preis: 31.80 €
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