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Silke Helfrich, Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.)

Wem gehört die Welt?

Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter

»Gemeingüter sind Räume, in denen wir frei sind.« (Yochai Benkler, Harvard University)

mit einem Beitrag der Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom

Auf den ersten Blick haben Wasser und Wissen, Erbgut und Atmosphäre nichts gemeinsam. Was sie aber eint, ist, dass sie zum Nötigsten für ein menschliches Leben gehören. Doch sie gehen der Gesellschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen, missbraucht oder unbezahlbar werden. Die Welt gehört nicht mehr allen, sie wird eingezäunt und kommerzialisiert – zu unserem Schaden. Davon zeugen die weltweiten Konflikte über die Trinkwasserversorgung, den Zugang zu neuen Technologien oder den Umgang mit Regenwäldern. Wir stehen an einem Scheidepunkt, an dem ein neuer Blick auf unsere gemeinsamen Besitztümer erforderlich ist.
Dieses Buch will diesen neuen Blick ermöglichen. Es zeigt die Vielfalt unserer Gemeingüter – und welch’ ungeheures Potenzial in ihnen steckt. Es macht uns vertraut mit Dingen wie Creative Commons, Slow Food und der Wissensallmende. Und es skizziert durch praktische Beispiele den Weg, wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Demokratie durch Gemeingüter auf Dauer erhalten oder erreicht werden können.
Mit Beiträgen von David Bollier, Elinor Ostrom, Richard Stallman, Sunita Narain, Ulrich Steinvorth, Peter Barnes, Oliver Moldenhauer, Pat Mooney und vielen anderen.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Leseprobe


Netzausgabe: Creative Commons Public License (2,5 MB)

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Erstellt: 03-03-2009 17:54 - Letzte Änderung: 22-02-2012 11:07
Schlagworte: Entwicklung,Ernährung,Wasser,Gentechnik,Politik,Klima,Meere und Küsten,


288 Seiten, oekom verlag München, 2009, 2. Auflage
ISBN-13: 978-3-86581-133-2

 Preis: 24.90 €
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