Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung
Wohnungen stehen leer, Schulen schließen, Gemeindekassen kollabieren: Der Bevölkerungsrückgang erfasst weite Teile Ost- und Westdeutschlands und stellt betroffene Kommunen vor schier unlösbare Aufgaben. Bisher standen meistens Groß- und Mittelstädte im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Peter Wirth und Marc Bose beschäftigen sich im Gegenzug dazu mit der bisher vernachlässigten Peripherie: In der Region „Zentrales Erzgebirge um Johanngeorgenstadt“ begann der Schrumpfungsprozess sehr früh und verlief äußerst intensiv. Seit 1990 hat die Bevölkerung im Untersuchungsgebiet um ein Viertel abgenommen. Mehrere Jahre beobachteten die Wissenschaftler die Region und untersuchten wie man die negativen Folgen des Bevölkerungsrückgangs in den Griff bekommt. Vor allem regionale Kooperation spielt bei der nachhaltigen Entwicklung der sieben Städte und Gemeinden eine wichtige Rolle.
Durch die langjährige wissenschaftliche Begleitung konnten die Autoren Erfahrungen sammeln, die auch eine wertvolle Hilfestellung für Akteure aus anderen betroffenen Gebieten sind.
Erstellt: 17-01-2006 10:40 - Letzte Änderung: 07-12-2009 15:54
Schlagworte: Entwicklung,Raumplanung,Schrumpfung Strukturwandel Regionalentwicklung








