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Herausgegeben von Umweltakademie Baden-Württemberg
Tiefkühlpizza rein, Schalter auf 200 Grad, kurz warten – fertig. Die moderne Esskultur füllt hungrige Mägen. Das Wissen um Ernährung, Zutaten und Zubereitung hält dabei Diät. Auch die Kenntnisse über Wild- und Heilpflanzen, Bräuche oder handwerkliche Fertigkeiten verschwinden schleichend aus unserem Alltag. Wissensexplosion und Wissenserosion sind zwei Seiten einer Medaille: Altes praktisches Wissen wird offenbar getauscht gegen neues, theoretisches Wissen. Selten wird dabei die Frage gestellt, ob es sich um einen lohnenden Tausch handelt.
Die politische ökologie95 sucht – gemeinsam mit der Umweltakademie Baden-Württemberg – nach den Gründen für den kollektiven Gedächtnisschwund. Die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe diskutieren, ob und wie ökologisches Wissen das Umweltverhalten beeinflusst und analysieren die Rolle von Wissen im Globalisierungsprozess. Sie hinterfragen die traditionelle Landwirtschaft und bewerten die Wissenschaftsmanie im deutschen Fernsehen. Und sie zeigen Strategien auf, die das Wissen um natürliche Zusammenhänge wieder verbessern.
_Wie lässt sich die Kapitalisierung des Wissens bewerten?
_Vermittelt die Schule das falsche Wissen?
_Brauchen wir eine neue Kultur des Nichtwissens?
Leseproben:
Udo E. Simonis: Neuwahlen und die Folgen für die Umweltpolitik. Treibt Schwarz Grün raus? -
Artikel lesen (pdf, 39 kB)
Andreas Diekmann: Umweltgerechtes Verhalten. Denn sie wissen was sie tun. -
Artikel lesen (pdf, 57 kB)
Frank Uekötter: Visionen mit Vergangenheit.Traditionelles Wirtschaften in der Landwirtschaft. -
Artikel lesen (pdf, 84 kB)
Erstellt: 02-08-2005 18:23 - Letzte Änderung: 10-12-2009 21:51






