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Armut, Klimawandel, Terrorismus, Wirtschaftskrise - in der globalisierten Welt hängt alles mit allem zusammen. Diesen Problemen liegt die Frage der Gerechtigkeit zugrunde: Gerechtigkeit zwischen den Generationen, zwischen Nord und Süd, und arm und reich.
Armut, Klimawandel, Terrorismus, Wirtschaftskrisen - in der globalisierten Welt hängt alles mit allem zusammen. All diesen Problemen liegen Fragen der Gerechtigkeit zugrunde: Gerechtigkeit zwischen den Generationen, zwischen Nord und Süd, zwischen arm und reich.
Kann hier das Konzept der Nachhaltigkeit Lösungen anbieten - Lösungen, für die seit dem 11. September 2001 umso dringlicher gesucht werden? Und welchen Stellenwert nimmt die Ökologie in der globalisierten Debatte um Nachhaltige Entwicklung ein?
Im Schatten einer eher ernüchternden Bilanz seit dem historischen "Rio-Gipfel" von 1992 versucht der kommende Weltgipfel in Johannesburg Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Der zugrunde liegende Gedanke: Wenn die globale Marktwirtschaft Probleme schafft, so müssen auch die Lösungen global angegangen werden. So weit, so richtig. Spannend und zukunftsweisend wird die Debatte aber erst, wenn es darum geht, welche Interpretation einer Nachhaltigen Entwicklung sich der Gipfel zu Eigen macht.
Kennen Sie das? Plötzlich hat man das Gefühl die gerade erlebte Szene schon von irgendwoher zu kennen. Déjà-vu-Erlebnis nennen das die Psychologen. Ähnlich ging es uns, als wir bei der Vorbereitung dieses Heftes die politische ökologie 27 von 1992 zur Hand nahmen. Bei den Schwerpunktbeiträgen zum Erdgipfel in Rio hatten wir das Gefühl eines Déjà-lu: Damals wie heute beklagen unsere Autorinnen und Autoren, dass sich die reichen Länder vor ihrer Verantwortung für die Lage der Umwelt und der armen Länder wortreich drücken. Damals wie heute fordern sie, dass auf dem kommenden Weltgipfel nun endlich den vielen Worten Taten folgen sollen.
Erstellt: 02-02-2005 16:19 - Letzte Änderung: 02-06-2008 11:53




