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Das Schreckgespenst demografischer Wandel spukt seit einigen Jahren durch Talkshows und Köpfe, er wird verantwortlich gemacht für entvölkerte Landstriche und leere Sozialkassen. Droht uns wirklich der gesellschaftliche und lebensräumliche Kollaps? Oder versteckt sich hinter der Debatte eine hausgemachte Hysterie? Das Katastrophenszenario scheint so perfekt nicht zu sein: Politik und Gesellschaft beginnen umzudenken und entdecken vielfältige Chancen im demografischen Umbruch.
Die Autorinnen und Autoren der politischen ökologie 104 stellen sich dem komplexen Thema und begreifen den demografischen Wandel als das, was er ist: eine Herausforderung zum Handeln, aber kein Grund zum Jammern. Das Schwerpunktheft verhilft zu einer neuen Sicht auf die Rolle der Umweltpolitik im Wandlungsprozess – sowohl vor der eigenen Haustür als auch im internationalen Maßstab.
_Kommt nach dem Menschen wirklich der Wolf?
_Wie verkraften Infrastruktursysteme die schrumpfenden Bevölkerungszahlen?
_Was können Senioren in der Umweltbildung bewegen?
politische ökologie 104: Mit Beiträgen von A. Zahrnt, K. von Kistowski, R. E. Ulrich, S. Tatje, G. Bosbach, W. Kil, A. Littmeier, M. Elander u.v.m., 72 S., 14,90 €/23,80 sFr., ISBN 978-3-86581-065-6
Leseproben:
Angelika Zahrnt: Die Bevölkerung schrumpft, der Handlungsdruck wächst - Umweltpolitik im demografischen Wandel
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Erstellt: 28-02-2007 11:32 - Letzte Änderung: 10-05-2011 20:24




