Archiv
Die politische ökologie über die gewaltigen ökologischen und sozialen Herausforderungen, vor die Chinas Wirtschaftsboom das Land und die Welt stellt.
Ein Vierteljahrhundert brauchte China, um zur drittgrößten Handelsnation der Welt aufzusteigen. Heute brummt die Wirtschaft – allerdings auf Kosten von Menschen und Umwelt. Moderne Handelsmetropolen und florierende Unternehmen sind nur die eine Seite der Medaille. Die andere sind zerrüttete Familien von Wanderarbeiter(inne)n, vergiftete Flüsse, um sich greifende Wüsten, Lärm und Dauersmog in den Städten. Um die Ressourcenausbeutung und Zerstörung der Umwelt zu bremsen, hat die chinesische Regierung in den letzten Jahren strenge Vorschriften erlassen. Einige greifen, viele andere wurden noch gar nicht umgesetzt. Zur gravierenden Umweltzerstörung kommt die Sorge vor sozialen Unruhen, denn die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer.
Die Autorinnen und Autoren der politischen ökologie110 zeichnen ein nuanciertes Bild vom Wandel im bevölkerungsreichsten Land der Welt. Sie beschreiben die vielfältigen (Umwelt-)Probleme und zeigen, was sich Zentralkomitee und Zivilgesellschaft einfallen lassen, um sie zu lösen.
_ Wer profitiert vom Aufschwung, wer verliert?
_ Welche Folgen des Klimawandels treffen China besonders stark?
_ Was bedeutet Chinas Dynamik für die Welt?
_ Wie wichtig ist die Demokratisierung für den Umweltschutz?
politische ökologie110: China. Gesellschaft und Umwelt im Umbruch
Mit Beiträgen von H. Schmidt-Glintzer, D. Fischer, C. Shi, E. Sternfeld, A. Oberheitmann u.v.m., 72 S., 14,90 €/23,80 sFr., ISBN 978-3-86581-114-1
Inhalt:
Inhaltsverzeichnis (pdf, 2652 kB)
Erstellt: 06-06-2008 12:42 - Letzte Änderung: 10-05-2011 20:16






