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politische ökologie 111 - 2008

Meere

Vom sorglosen Umgang mit einem endlichen Schatz

Die politische ökologie über Bedeutung, Plünderung und Schutz der Meere.

Mangroven, Muränen oder Muscheln, heiße Quellen am Meeresgrund oder Tiefseewesen von bizarrer Form, das Leben in den Ozeanen ist atemberaubend und geheimnisvoll. Die Meere bedecken mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche und beherbergen unzählige Tier- und Pflanzenarten, sind wesentlicher Motor im globalen Klimageschehen und eine Quelle von Nahrung und Rohstoffen.
Sie gehören zu den am intensivsten genutzten, aber gleichzeitig am wenigsten geschützten Lebensräumen der Erde. Fahrende Fischfabriken entreißen den Meeren pro Jahr rund 90 Millionen Tonnen Fische und Schalentiere. Die Motoren der Frachtschiffe für den globalen Warentransfer verpesten die Luft, Küstenregionen leiten Chemikalien ein. Seit die Rohstoffquellen an Land zu versiegen drohen, wird der Meeresboden auf der Suche nach Öl, Gas, Mangan und Kupfer durchwühlt. Zusätzlich setzt der Klimawandel den marinen Ökosystemen zu.

Die Autorinnen und Autoren der politischen ökologie111 begründen die ökologische und ökonomische Notwendigkeit, den Lebensraum Meer zu erhalten. Sie schildern die zentralen Bedrohungen und fordern Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Umsteuern auf.

politische ökologie111: Meere. Vom sorglosen Umgang mit einem endlichen Schatz. Mit Beiträgen von A. Klug, O. Groß, B. Pötter, H. Rumohr, K. Schacht u.v.m., 72 S., 14,90 €/23,80 sFr., ISBN 978-3-86581-120-2


_ Worin besteht die kulturelle Bedeutung der Meere?
_ Warum schadet Bergbau in der Tiefsee?
_ Welche Auswirkungen hat der Schiffsverkehr?
_ Wie sieht nachhaltiger Fischfang aus?




Leseproben:

Onno Groß: Ozeane – Wiege der Menschheit in Gefahr -
Artikel lesen (pdf, 889 kB)


Inhalt:

Inhaltsverzeichnis (pdf, 889 kB)


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Erstellt: 28-08-2008 17:14 - Letzte Änderung: 12-04-2011 10:14


Einzelheft, oekom verlag München.
politische ökologie, Heftnummer: 111 - 2008

 Preis (Einzelheft): 7,45 €
       (11,10 CHF)

mit Beiträgen von: Astrid Klug, Onno Groß, Bernhard Pötter


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