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In der Finanzwelt ist das Chaos mittlerweile Tagesgeschäft. Kurse stürzen ab oder explodieren, zahlungsunfähige Großbanken flüchten unter den staatlichen Rettungsschirm, alles ruft nach Transparenz, Kontrolle und einer neuen Finanzarchitektur. Einen Musterbau gibt es seit 20 Jahren: das nachhaltige Investment. Das Wollsockenimage längst abgestreift, entwickelte sich die an ökologischen und sozialen Kriterien orientierte Geldanlage zu einem bedeutenden Marktsegment. So liegt das Anlagevolumen in Europa bei schätzungsweise 1,5 Billionen Euro. Und nicht nur Privatanleger(innen) wollen sichergehen, dass ihr Erspartes nicht bei Unternehmen landet, die Landminen herstellen oder Flüsse verseuchen. Immer mehr große Investoren nutzen ihr Finanzschwergewicht, um bei Unternehmen höhere Umwelt- und Sozialstandards durchzusetzen.
Die Autor(inn)en der politischen ökologie112-113 erörtern, wie sozialökologisches Investment funktioniert und was es Mensch und Umwelt bringt. Sie spüren aktuellen Themen wie Klimawandel und Artensterben nach und zeigen, wie nachhaltige Geldanlage dazu beitragen kann, das marode, auf kurzfristige Profite ausgerichtete Finanzsystem zukunftsfähig zu machen.
Die politische ökologie112-113: Nachhaltiges Investment. Blaupause für den Neuanfang. Mit Beiträgen von G. Scherhorn, P. von Flotow, A. Hunziker-Ebneter, K. Gabriel, A. Knörzer, W. Kahlenborn u.v.m.,
104 S., 19,90 €/31,80 sFr., ISBN 978-3-86581-128-8
_ Was ist auch bei der nachhaltigen Geldanlage nicht im „grünen“ Bereich?
_ Bringt nachhaltiges Investment mehr Gerechtigkeit?
_ Was tun Banken und Versicherungen gegen Klimawandel und Artensterben?
Leseproben:
Klaus Gabriel: Es war einmal in Amerika ... - Geschichte des nachhaltigen Investierens
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Inhalt:
Inhaltsverzeichnis (pdf, 129 kB)
Erstellt: 04-12-2008 11:46 - Letzte Änderung: 10-05-2011 20:22






