Archiv
Weltweit gibt es bereits mehr als 20 Megacitys: Städte, in denen mindestens zehn Millionen Menschen leben. Die meisten liegen in Entwicklungs- und Schwellenländern und wachsen unaufhörlich. Die gewaltige Bevölkerungsexplosion bringt schwerwiegende soziale und ökologische Probleme mit sich. Den Bewohner(inne)n der teils illegalen Siedlungen und überfüllten Slums fehlt es am Notwendigsten wie Trinkwasser, sanitärer Versorgung und Strom.
Die Geschwindigkeit, mit der Stadträume expandieren und sich verdichten, ist kaum zu kontrollieren. Der Energie- und Ressourcenhunger überfordert die Infrastruktur und übersteigt die Versorgungskapazitäten. Millionen Autos und Mopeds verstopfen die Straßen und der Smog aus dem Verkehr gefährdet die Gesundheit.
Die Autorinnen und Autoren der politischen ökologie114 schildern das Leben in den Megastädten und die Ursachen für ihre Entstehung und Anziehungskraft. Sie benennen die Probleme und diskutieren, wie die Agglomerationen die Lebensbedingungen ihrer Bewohner(innen) verbessern können.
_ Wie lässt sich das Chaos regieren?
_ Was bedeutet die Megaurbanisierung für die Welt?
_ Worin können Megacitys Vorbild sein?
politische ökologie114: Megacitys. Risikolebensräume mit Zukunft. Mit Beiträgen von G. Mertins, G. Meinert, O. Schöller-Schwedes, A. Schauber, B. Petersen, F. Kraas u.v.m., 72 S., 14,90 €/23,80 sFr., ISBN 978-3-86581-130-1
Leseproben:
Günter Mertins: Herausforderung Mega-Urbanisierung – Riskiert die Megastadt sich selbst? -
Artikel lesen (pdf, 200 kB)
Inhalt:
Inhaltsverzeichnis (pdf, 71 kB)
Erstellt: 05-03-2009 09:29 - Letzte Änderung: 16-06-2011 16:20




