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Das Thema Stromwechsel wird in der allgemeinen Wahrnehmung meistens mit der Atomausstiegsdebatte gleichgesetzt. Die viel wichtigere Frage, wie ein "Einstieg" in eine wirklich veränderte Energiepolitik aussehen könnte, spielt in der Diskussion nur eine Nebenrolle.
Das neue Energiewirtschaftsgesetzt sorgt für Unruhe unter den alteingessenen Energieversorgungsunternehmen. Durch die Verpflichtung auch Strom regenerativer Energieträger durch die eigenen Netze zu leiten, drängen "grüne" Stromanbieter auf den Markt. Trotzdem ist es zur Zeit noch völlig ungewiß, ob der grüne Strom eher schnell oder langsam in unseren Steckdosen Einzug hält.
Die Politische Ökologie beleuchtet in der vorliegenden Ausgabe die Potentiale und Perspektiven genauso wie die aktuelle Praxis, die sich aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen ergeben hat. Denn trotz der nach wie vor nicht unerheblichen politischen und wirtschaftlichen Hemmnisse gibt es Anzeichen für eine durchaus positive Entwicklung. Das Heft hat sich zum Ziel gesetzt, nicht den Ausstieg zu diskutieren, sondern den Einstieg zu forcieren.
Erstellt: 09-02-2005 11:46 - Letzte Änderung: 29-03-2010 15:08




