Die politische Ökonomie des Klimawandels

Softcover, 254 Seiten
Erscheinungstermin: 01.10.2009

Global Governance beschreibt, wie sich inter- und transnationale Beziehungen stetig ausdifferenzieren und verdichten. Das Konzept hat sich zu einem unentbehrlichen Erklärungs- und Analyseinstrument in den Sozialwissenschaften entwickelt.

Unter Berücksichtigung der Regime- und Regulationstheorie wird in diesem Buch die politische Ökonomie des Klimawandels abgeschritten. Nach einer Darstellung der komplexen gesellschaftlichen Naturverhältnisse werden die Machtstrukturen der fossilen Energiewirtschaft ebenso in den Blick genommen wie die Verhandlungsprozesse und die marktwirtschaftlichen Instrumente des Kyoto-Protokolls. Der Autor begründet, warum es in den Industrieländern bisher nicht gelungen ist, die klimaschädlichen Emissionen deutlich zu reduzieren: Er zeigt, dass nicht nur politische und wirtschaftliche Interessen dem Übergang in eine postfossile Gesellschaft entgegenstehen. Vielmehr wird das bestehende Energiesystem auch von einem breiten gesellschaftlichen Konsens getragen. mehr anzeigen  

Emissionshandel Energiepolitik Erneuerbare Energien Gesellschaftliche Naturverhältnisse Global governance Klimapolitik Klimawandel Kyoto-Protokoll Regimetheorie Regulationstheorie sozial-ökologische Forschung
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Dr. Achim Brunnengräber, Politikwissenschaftler, ist Privatdozent am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind die internationale Umwelt-, Klima- und Energiepolitik sowie soziale Fragen von ...

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