Energiepolitik unter Strom

Alternativen der Stromerzeugung im Akzeptanztest

Softcover, 222 Seiten
Erscheinungstermin: 16.01.2014

Den Klimaschutz ernst zu nehmen heißt, die Energieversorgung radikal umzubauen. Das kann nur gelingen, wenn möglichst viele Bürger beteiligt und befragt werden - siehe das Beispiel Stuttgart 21. Wie sich die Bürger entscheiden würden, wenn sie zwischen den möglichen technologischen Optionen die Wahl hätten, veranschaulicht diese Studie. Die wichtigsten Ergebnisse sind:

• Die Bürger bewerten Offshore-Windanlagen sehr positiv, unterschätzen aber deren infrastrukturelle Anforderungen.
• Kaum jemand fürchtet Blackouts und hohe Strompreise, wenn immer mehr Kohlekraftwerke vom Netz gehen.  
• Kernkraftwerke werden sehr stark abgelehnt. Konsumenten akzeptieren jedoch einen geringen Anteil an Kernenergie, wenn der Umbau soweit wie möglich auf Erneuerbaren basiert.
• CCS-Technologien werden mit atomaren Endlagern assoziiert und teilweise als tödliches Risiko wahrgenommen.

Die Studie überzeugt mit detaillierten Einblicken zu Bedürfnissen und Wünschen der Bürger. So werden insgesamt zwölf Stromerzeugungstechnologien und sieben Energiemixe bewertet. Zuallererst wünschen sich viele Befragte energieeffiziente Lösungen und einen hohen Anteil erneuerbarer Energien - beste Voraussetzungen also für eine gelingende Energiewende.
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Dr. Wilfried Konrad studierte Betriebswirtschaftslehre und Soziologie in Mainz und Frankfurt und promovierte 1997 an der Universität Frankfurt. Von 1991 bis 1998 arbeitete er als Forscher und Projektleiter für das Institut für ...

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Ortwin Renn ist Ordinarius für Umwelt- und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart, Direktor des dortigen Zentrums für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) und Gründer des Forschungsinstituts »Dialogik«.

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Oliver Scheel arbeitet am Lehrstuhl für Technik- und Umweltsoziologie sowie dem Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung der Universität Stuttgart.

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Dirk Scheer ist Politikwissenschaftler und forscht am Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung der Universität Stuttgart und beim gemeinnützigen Forschungsinstituts »Dialogik«.

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