Krisenfaktor Öl

Abrüsten mit neuer Energie

Softcover, 152 Seiten
Erscheinungstermin: 17.12.2006

Treibstoff für globale Unsicherheit

Atomstreit mit dem Iran, Unruhen in Nigeria, Hurrikans in den USA: immer neue Krisen treiben den Ölpreis in die Höhe. Und wir hängen am immer teurer werdenden Tropf, ob Industriebetrieb oder Verbraucher. Öl, unser wichtigster Energieträger, heizt nicht nur das Klima auf, sondern entpuppt sich zunehmend als Krisenfaktor für die Welt.

Mit der stetig wachsenden Verletzlichkeit unserer Energiesysteme reift die Erkenntnis, welche grundlegenden strukturellen Faktoren die Energiesicherheit bestimmen. Wie können wir unsere Abhängigkeit von Energieimporten verringern, den Klimaschutz verbessern und globale sozioökonomische Schieflagen entschärfen?

Eine Vielzahl von Vorschlägen ist in diesem Buch zusammengestellt: internationale Energiekooperationen »auf Augenhöhe«, Steigerung der Energieeffizienz, Solarstromtransport aus Nordafrika, geopolitische Strategien oder diplomatisches Engagement in China, … Wer sich für die ökologische, wirtschaftliche und soziale Zukunft unseres Planeten interessiert, kommt am Öl nicht vorbei - und sollte dieses Buch lesen.

Autoren aus Orientalistik, Wirtschafts- und Politikwissenschaften, Energieforschung, Bundeswehr und Verwaltung zeigen Wege aus den Krisen rund ums Öl.

»Bei Öl ergibt sich (…) keine Möglichkeit, die Zuspitzung um die Verteilung der verfügbaren Quellen zu entschärfen, es sei denn die westlichen Industrieländer entschlössen sich für einen ordnungspolitisch angelegten Rückzug aus dem Ölzeitalter.«
Friedemann Müller, Stiftung Wissenschaft und Politik

»Aufgrund der eminenten (…) Bedeutung des Nahen Ostens und Nordafrikas für die energetische Grundversorgung der Weltwirtschaft besitzt die Frage nach der politischen Stabilität dieses Raumes mehr als nur akademische Bedeutung.«
Henner Fürtig, Deutsches Orient-Institut Hamburg
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Energie Energiesystem Ölpreis
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Peter Hennicke war Präsident des Wuppertal Instituts. Er ist Träger des deutschen Umweltpreises und Mitglied des Club of Rome. Er gilt als einer der Vordenker der deutschen Energiewende.

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Nikolaus Supersberger, Umwelttechniker und Meereskundler, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich des Präsidenten des Wuppertal Instituts. Seine Schwerpunkte sind Energie und Sicherheit, langfristige Entwicklung von ...

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»Wem in der bisherigen Diskussion um die Zukunft der Energieversorgung ... große Perspektiven fehlen, dem sei dieses Buch empfohlen.«
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