Nachhaltigkeit am Finanzmarkt

Mit ökologisch und sozial verantwortlichen Geldanlagen die Wirtschaft gestalten

ISBN: 978-3-86581-083-0
Softcover, 212 Seiten
Erscheinungstermin: 15.10.2007

Welche Rolle spielt »Nachhaltigkeit« auf dem Finanzmarkt? Und was ist »grün« am »grünen Geld«? Für die Geldanlage bedeutet Nachhaltigkeit die vorrangige Berücksichtigung ökologischer und sozialer Kriterien. Dies schließt die Renditeerwirtschaftung nicht aus, beschränkt sie aber auf nachhaltige Wirtschaftsweisen.

Klaus Gabriel analysiert und bewertet unterschiedliche Interpretationen von »Nachhaltigkeit« und »nachhaltiger Entwicklung« und beschreibt auf dieser Basis verschiedene Funktionsweisen der als nachhaltig bezeichneten Anlageformen. Dabei wird ein Konfikt sehr deutlich: Die  als »Materialisierung« beschriebene Tendenz zur ökonomischen Bewertung ökologischer und sozialer Themenfelder ist mit den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung - ökologische und soziale Gerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit - kaum zu vereinen.

Wenn nachhaltige Geldanlagen zu Veränderungen in der Wirtschaft beitragen sollen, müssen ökologische und soziale Kriterien unabhängig von ihrer Bedeutung für die Anlegerrendite zum Tragen kommen. Nachhaltig Geld anzulegen bedeutet nicht die Maximierung von Kapitalgewinnen, sondern die Chance, nachhaltige Wirtschaftsweisen durchzusetzen.
mehr anzeigen  

Christliche Sozialverkündigung Finanzmarkt Frankfurt-Hohenheimer Leitfaden Grünes Geld nachhaltige Geldanlage Sozialethik
Erhältlich als

Klaus Gabriel, Assistent am Institut für Sozialethik der Katholisch Theologischen Fakultät der Universität Wien, promovierte im Fachbereich Wirtschaftsethik und ist Vorsitzender des Corporate Responsibility Interface Center (CRIC), Verein ...

mehr Informationen  

Beiträge zum ThemaAlle anzeigen  

Bild zu Solawi: Entgegen der Logik des Markts
Solidarische Landwirtschaft

Solidarische Landwirtschaft will eine bäuerliche, vielfältige Landwirtschaft erhalten, die gesunde Nahrungsmittel erzeugt und dabei die Natur- und Kulturlandschaft pflegt. Wie funktioniert das?    

Bild zu Warum die Einfuhr von Soja aus Brasilien gestoppt werden muss
Regenwald

Es sieht nicht gut aus für den Urwald in Brasilien. Der Grund: Eine Landwirtschaft, die auf Ausbeutung des Landes beruht. Ein Experte für das Thema beantwortet die wichtigsten Fragen.   

Bild zu Wie Fleisch und Gemüse aus dem Labor die Welt retten könnte
Zelluläre Landwirtschaft

Wie lässt sich die Menschheit ernähren, ohne durch die industrielle Landwirtschaft den Klimawandel und das Artensterben zu befeuern? Oliver Stengel fordert nicht weniger als eine Revolution.   

Ihr Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.

Keine Versandkosten ab 35 Euro Bestellwert
(bei Lieferung innerhalb Deutschlands,
ausgenommen Zeitschriftenabos).

Für Kund*innen aus EU-Ländern verstehen sich unsere Preise inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer und – außer bei digitalen Publikationen – zuzüglich Versandkosten.