Nähe und Gemeinsinn

Plädoyer für eine Ökonomie der Liebe

Softcover, 208 Seiten
Erscheinungstermin: 05.08.2019

Die globalisierten Wertschöpfungsprozesse sind eigentlich keine - denn sie schaffen keine Werte, sie vernichten sie vielmehr, sei es in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen oder in unserem Umgang mit der Natur.

Der Ökonom Rüdiger Ulrich fordert deshalb eine fortgesetzte friedliche Revolution nach dem Vorbild von 1989. Denn so wie die kommunistische Mangelwirtschaft an ihr Ende gekommen ist, so kommt auch die kapitalistische Überflusswirtschaft an ihr Ende. An die Stelle von Ausbeutung, Egoismus und Vereinzelung müssen Wertschätzung, Nähe und Gemeinsinn treten - eine Ökonomie der Liebe, in der Mensch und Umwelt wieder etwas wert sind.

Ganz konkret zeigt das Buch, welche Mechanismen der globalen Wachstums- und Konsumdynamik zugrunde liegen und wie wir ihnen begegnen können: indem wir uns auf Werte besinnen, selbst aktiv werden und regionale und kooperative Strukturen aufbauen.
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Bürgerbeteiligung Europa Globalisierung Kulturlandschaft nachhaltige Entwicklung Regionalentwicklung Spiritualität
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Rüdiger Ulrich ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Er engagierte sich aktiv an der Friedlichen Revolution 1989, deren Geist des Widerstands und der Veränderung er auch ...

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»Es gibt viele Bücher, die die zerstörerische Wirkung der nicht nachhaltigen kapitalistischen Gesellschaft anprangern, aber solche, die konkrete Vorschläge machen, kommen erst allmählich auf den Markt. „Nähe und Gemeinsinn“ ist ein solches. «
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