(Hrsg.), (Hrsg.)
Schrumpfung an der Peripherie

Ein Modellvorhaben – und was Kommunen daraus lernen können

ISBN: 978-3-86581-010-6
Softcover, 203 Seiten
Erscheinungstermin: 06.03.2007

Wohnungen stehen leer, Schulen schließen, Gemeindekassen kollabieren: Der Bevölkerungsrückgang erfasst weite Teile Ost- und Westdeutschlands und stellt betroffene Kommunen vor schier unlösbare Aufgaben. Bisher standen meistens Groß- und Mittelstädte im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Peter Wirth und Marc Bose beschäftigen sich im Gegenzug dazu mit der bisher vernachlässigten Peripherie: In der Region »Zentrales Erzgebirge um Johanngeorgenstadt« begann der Schrumpfungsprozess sehr früh und verlief äußerst intensiv. Seit 1990 hat die Bevölkerung im Untersuchungsgebiet um ein Viertel abgenommen. Mehrere Jahre beobachteten die Wissenschaftler die Region und untersuchten wie man die negativen Folgen des Bevölkerungsrückgangs in den Griff bekommt. Vor allem regionale Kooperation spielt bei der nachhaltigen Entwicklung der sieben Städte und Gemeinden eine wichtige Rolle.

Durch die langjährige wissenschaftliche Begleitung konnten die Autoren Erfahrungen sammeln, die auch eine wertvolle Hilfestellung für Akteure aus anderen betroffenen Gebieten sind.
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Bevölkerungsrückgang Großstadt Kommunen Stadtplanung Umland Wohnungsleerstand
Erhältlich als

Peter Wirth, Dr. rer. nat., Geograph, ist Projektleier am Leibnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen regionale Kooperation, informelle Instrumente der Regionalabwicklung und den ...

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Marc Bose, Geograph, war von 2003 bis 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden mit den Schwerpunkten regionale Kooperation und demographischer Wandel. Er arbeitet jetzt als ...

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