Sorgenkind demografischer Wandel?

Warum die Demografie nicht an allem schuld ist

Hardcover, 488 Seiten
Erscheinungstermin: 03.03.2011

Länger arbeiten, schneller studieren, früher ins Arbeitsleben eintreten, private Rentenvorsorge, höhere Steuern oder steigende Sozialabgaben - der demografische Wandel wird für eine ganze Reihe ungeliebter gesellschaftlicher Entwicklungen verantwortlich gemacht. Gerne wird suggeriert, dass der demografische Wandel mit der Unausweichlichkeit einer Naturkatastrophe über uns kommt und entschlossenes Gegensteuern verlangt, in aller Regel verbunden mit Opfern, die wir bringen müssen. Richtig ist: Die Zahl der Einwohner Deutschlands sinkt und der Altersdurchschnitt der Bewohner steigt. Offen ist jedoch, was daraus folgt und ob es tatsächlich der demografische Wandel ist, der allein für die erwarteten Probleme verantwortlich ist.

Die vorliegende Analyse zu den demografischen Grunddaten und ihrer Interpretation, zur Entwicklung von Infrastruktur, der Pflege, von Kapitalmarkt und Rente, Bildung und Familie sowie zur wirtschaftlichen Entwicklung zeigen, dass in der Öffentlichkeit die Bedeutung des demografischen Wandels mitunter etwas überstrapaziert wird.
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Demografie demografischer Wandel Gesellschaft soziale Nachhaltigkeit Wirtschaft
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Daniel Bieber, Sozialwissenschaftler, ist Leiter des Instituts für Sozialforschung und Sozialwirtschaft Saarbrücken und Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

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