Spuren des Biolandbaus

Wie verschiedene Anbaumethoden in der Landschaft sichtbar werden

Softcover, 139 Seiten
Erscheinungstermin: 12.12.2008

Kann man Bioanbau in der Landschaft sehen? Hinterlassen unterschiedliche Anbaumethoden typische Spuren, die für ein geschultes Auge sichtbar sind? Zahlreiche Studien belegen, dass sich Biolandbau positiv auf die Biodiversität auswirkt - aber welchen Einfluss nimmt er auf das Landschaftsbild?

Dieser Frage geht Regula Steiner nach und wertete in ihrer Studie Daten von konventionellen sowie von biologisch-organischen und biologisch-dynamischen Betrieben im schweizerischen Kanton Zürich aus. Zudem kartierte die Autorin in einem qualitativen Ansatz die Betriebsfläche von sechs Betrieben und führte Interviews mit ihren Bewirtschafter*innen. Fiktive Landschaftsbilder visualisieren ihre Ergebnisse.

Es zeigte sich, dass die unterschiedliche Bewirtschaftung und Pflege der naturnahen Elemente mit der Einstellung der Bauern und Bäuerinnen zusammenhängt. Konventionelle Betriebe nutzen nicht nur eine größere Ackerfläche, sondern auch weniger naturnahe Landschaftselemente wie Hecken und Hochstamm-Feldobstbäume. Diese naturnahen Elemente sind bei Biobetrieben besser in die landwirtschaftliche Nutzfläche integriert und miteinander vernetzt.
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Biodiversität Biolandbau Landwirtschaft Ökologie
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Regula Steiner, Umweltwissenschaftlerin, arbeitet am Departement Umweltwissenschaften an der ETH Zürich. Sie ist verantwortliche Lehrbeauftragte für die externen Praktika im Masterstudium Umweltnaturwissenschaften.

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