Sylvicultura oeconomica

oder Haußwirthliche Nachricht und Naturmäßige Anweisung zur Wilden Baum-Zucht

ISBN: 978-3-86581-411-1
Hardcover, 640 Seiten
Erscheinungstermin: 07.03.2013

Deutschland hat einen Vordenker, dessen Idee und Wirken heute weit über Europa hinaus reichen, dessen Lebenswerk jedoch kaum bekannt ist. Dieses Werk, auf das sich die moderne Welt gerne beruft, liegt nun erstmals als bibliophile Ausgabe vor - eng angelehnt an das Original, dem heutigen Leser durch eine moderne Schrift und editorische Notizen zugänglich gemacht.

Die Spur führt zurück ins barocke Sachsen, zu Hans Carl von Carlowitz, in die Silberstadt Freiberg. Angesichts einer drohenden Rohstoffkrise verwendete er in seinem Hauptwerk Sylvicultura oeconomica erstmals den Begriff »Nachhaltigkeit« und forderte, dass immer nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmäßige Aufforstung, durch Säen und Pflanzen nachwachsen konnte. Mit seiner Kritik an der Ausrichtung des Wirtschaftens an kurzfristigen Gewinnen ist sein Buch aktueller denn je - und Carlowitz avancierte zum Vorreiter der Nachhaltigkeitsidee.

Erstmals publiziert wurde das Buch auf der Leipziger Ostermesse des Jahres 1713 - anlässlich des 300. Jahrestags erscheint zur dortigen Buchmesse nun eine Sonderedition. Gespickt mit Zitaten aus der humanistischen Literatur und den lateinischen Klassikern ist das Buch ein Leckerbissen für alle Liebhaber bibliophiler Bücher. Für Umweltinteressierte ist das editierte Werk ein Fundus an Erkenntnissen und Informationen.
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Erhältlich als

Hans Carl von Carlowitz (1645-1714) war der Schöpfer des Begriffes der Nachhaltigkeit. Mit der Sylvicultura oeconomica (1713) legte der Universalgelehrte das erste geschlossene Werk über die Forstwirtschaft vor.

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Joachim Hamberger lehrt Forst- und Umweltgeschichte an der TU München.

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»Eine Fundgrube für alle, die wissen, dass im Wald Natur und Geschichte nicht zu trennen sind.«
Natur

»Wunderschön gesetzt und brillant ausgestattet.«
Zeit

»Wahrscheinlich ist das Prinzip der Nachhaltigkeit der größte ideelle Exportschlager, den Deutschland hervorgebracht hat.«
Die Welt

»Er (Hans Carl von Carlowitz) ist mit seinem schriftlichen Vermächtnis klar der Vordenker des inzwischen geflügelten - ja inflationär - genutzten Begriffs der Nachhaltigkeit.«
Deutschlandfunk

»So entsteht im frühen 18. Jahrhundert eine Parabel auf die heutige Zeit. Ihr Autor: Hans Carl von Carlowitz.«
Süddeutsche Zeitung

»Vor genau 300 Jahren begründete der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz den Gedanken der Nachhaltigkeit – in einem Lehrbuch über die Forstwirtschaft. Alles daran ist heute noch wahr.«
Süddeutsche Zeitung

»In diesem Sinne lohnt es sich, nach 300 Jahren noch einmal in Carlowitz’ Buch zu schmökern«
Stuttgarter Zeitung

»Vor 300 Jahren schrieb Hans Carl von Carlowitz ein Buch, das heute so berühmt ist wie damals.«
Stuttgarter Zeitung

»Es ist ein Werk, das heute so aktuell ist wie damals, denn es gründet auf Einsichten von einer bestechenden Logik.«
Süddeutsche Zeitung

»Dreihundert Jahre nach der Veröffentlichung der ›Sylvicultura oeconomica‹ ist von Carlowitz’ Aufruf zu Empörung und Engagement aktuell wie nie zuvor.«
Marc Engelhardt

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