Wahlrecht ohne Altersgrenze?

Verfassungsrechtliche, demokratietheoretische und entwicklungspsychologische Aspekte

ISBN: 978-3-86581-098-4
Softcover, 400 Seiten
Erscheinungstermin: 07.04.2008

Über das Wahlrecht wird diskutiert, seit es die Demokratie gibt. Ab wann sollen Heranwachsende es ausüben dürfen - oder sollen ihre Eltern für sie wählen, bis sie volljährig sind? Brauchen Kinder und Jugendliche in einer alternden Gesellschaft das Wahlrecht, damit ihre Interessen in der Politik Gehör finden?

Dieses Buch setzt sich interdisziplinär, vielschichtig und kritisch mit verschiedenen Modellen des Kinderwahlrechts und des Stellvertreterwahlrechts auseinander. Es bietet einen umfassenden theoretischen Hintergrund, beleuchtet die historische Entwicklung, die gesetzliche Lage sowie pädagogische und psychologische Aspekte. Es berührt grundlegende Fragen der Demokratietheorie und der politischen Sozialisation und Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Reife und Kompetenz der Kinder werden ebenso diskutiert wie Risiken des Kinderwahlrechts.

Das mit einem ausführlichen Sachregister ausgestattete Buch liefert unentbehrliche Werkzeuge zur Beantwortung der Frage, wie die politische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen besser als bisher umgesetzt werden kann.

»Alles in allem kann ich den Sammelband nur empfehlen, da er vor dem Hintergrund der gesetzlichen, pädagogischen und psychologischen sowie historischen Entwicklungen einen vielschichtigen und in dieser Form in Deutschland einzigartigen Abriss der Debatte zum Kinderwahlrecht liefert.« Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit, Rechtsanwältin und Senatorin für Justiz a. D.
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demografischer Wandel Demokratie Generationengerechtigkeit Partizipation Wahlrecht
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Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) ist ein gemeinnütziger Think-Tank mit den Satzungszielen Generationsgerechtigkeit und Nachhaltigkeit.

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