Die neuesten Informationen zu Umwelt
und Nachhaltigkeit aus dem oekom verlag.

Inhalt

1. Lubminer Heide: Problemzone am Ostseestrand

2. Postwachstumsgesellschaft: Genussfähigkeit und andere Erfolgsfaktoren

3. Große Transformation: Neue Fähigkeiten sind gefragt!

4. Ökologische Lebensmittel: Ein Stiefkind in der Forschung und die Forschung als Stiefkind

5. Freihandelsabkommen: Niedrige Standards aus Übersee

6. Sommeraktion: GAIA kostenlos lesen! Impactfaktor gestiegen!

7. Veranstaltungen: Freiburg im Breisgau, München, Wien, ...

Lubminer Heide

Problemzone am Ostseestrand

Gerade hat der Deutsche Bundestag beschlossen, erst bis 2031 einen Standort für ein deutsches Atommüllendlager zu finden. Bis dahin sind Zwischenlager notwendig – zum Beispiel in der Lubminer Heide an der Ostseeküste, wo von 1973 bis 1990 ein Kernkraftwerk sowjetischer Bauart betrieben wurde. Doch das Gebiet muss auch konventionellen Energieträgern dienen: Hier wurde die Anlandestation der russischen Ostseepipeline gebaut. Und ausgerechnet inmitten einer der beliebtesten deutschen Tourismusregionen, umgeben von hochrangigen Naturschutzgebieten an der Küste zwischen Usedom und Rügen, wird weiter versucht, großindustrielle Ansiedlungen wie Kohle- und Gaskraftwerke zu errichten.

Günther Vater schildert in seinem zeitgeschichtlichen Panorama "Schwarzbuch Lubminer Heide. Eine Chronik der Umweltgefährdung und Naturzerstörung an der Ostseeküste" das tragische Schicksal dieser Landschaft. Zugleich aber berichtet er von den Erfolgen bürgerlicher Einmischung, die zum Engagement für Umwelt- und Naturschutz vor der eigenen Haustür ermutigen.

Postwachstumsgesellschaft

Genussfähigkeit und andere Erfolgsfaktoren

Geld und Konsum allein machen bekanntlich nicht glücklich. Wie und wodurch aber erlangen wir Lebenszufriedenheit jenseits von materiellem Konsum und Wirtschaftswachstum? Und wie lassen sich die Ergebnisse der Glücksforschung für die Förderung nachhaltiger Lebensstile nutzen?

Dem Umweltpsychologen Marcel Hunecke gelingt es, mit "Psychologie der Nachhaltigkeit. Psychische Ressourcen für Postwachstumsgesellschaften" die bisher in der Nachhaltigkeitsforschung eher vernachlässigten Erkenntnisse der Positiven Psychologie und der ressourcenorientierten Beratung fruchtbar zu machen. Er zeigt, wie die psychischen Ressourcen Genussfähigkeit, Selbstakzeptanz, Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit, Sinnkonstruktion und Solidarität in der Praxis eingebracht und genutzt werden können – etwa in der Gesundheitsförderung, in Beratungs- und Coachingprozessen, an Schulen und Hochschulen oder in Unternehmen und Non-Profit-Organisationen.

Große Transformation

Neue Fähigkeiten sind gefragt!

Die "Große Transformation" erfordert neue Formen des Wissens und der Integration von Wissen. Gefragt ist die Fähigkeit, Informationen über gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu verstehen und eigenes Handeln in diese Prozesse einzubringen. Diese Fähigkeit, als "transformative literacy" bezeichnet, hat eine technologische, ökonomische, institutionelle wie auch kulturelle Dimension. Dabei dominiere häufig die technologische Sicht auf die Veränderungsprozesse, kritisiert Uwe Schneidewind in seinem aktuellen Beitrag in der Zeitschrift GAIA. Um gesellschaftliche Veränderungsprozesse meistern zu können, müsse dieses Ungleichgewicht allerdings beseitigt werden. Dass und wie dies möglich ist, lesen Sie hier.

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Ökologische Lebensmittel

Ein Stiefkind in der Forschung und die Forschung als Stiefkind

Schonende Verarbeitung? Das klingt gut und gesund. Doch was genau macht sie aus? Klärungs- und Definitionsbedarf besteht für zahlreiche Verfahren zur Verarbeitung biologischer Lebensmittel. Doch die Forschung trägt nur wenige Erkenntnisse bei, beklagen Annette Weber und Alexander Beck. Ihre Argumente, warum diesem Stiefkind mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden müsste, finden Sie hier als Leseprobe in der neuesten Ausgabe der Ökologie & Landbau.

Ohnehin wird die Biolandwirtschaft in der deutschen Agrarforschung wie ein Stiefkind behandelt, meint die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL): Von den 494 Millionen Euro für Agrarforschung in Deutschland fließen lediglich 2,2 Prozent in die Biolandbauforschung, wie die aktuelle SÖL-Grafik deutlich macht. Dabei sollte sie – entsprechend dem Flächenanteil des Biolandbaus – mindestens sieben Prozent des Agrarforschungsbudgets ausmachen.

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Freihandelsabkommen

Niedrige Standards aus Übersee

Der Spionage-Skandal durch US-Geheimdienste wirft einen Schatten auf die Verhandlungen über ein neues transatlantisches Freihandelsabkommen im Juli. Die EU-Kommissarin Viviane Reding, der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Frankreichs Präsident François Hollande hatten sich dafür ausgesprochen, das Abkommen erst auszuhandeln, wenn die Affäre aufgearbeitet sei. Zivilgesellschaftliche Gruppen auf beiden Seiten des Atlantiks kennen ganz andere Themen, die gegen das Abkommen sprechen. Sie befürchten, dass die EU ihre Umwelt-, Verbraucherschutz- und Sozialstandards aufweichen und dem US-amerikanischen Niveau anpassen wird. Peter Fuchs berichtet hier in der neuen Ausgabe von umwelt aktuell über die Gefahren für den Verbraucherschutz sowie eine naturverträgliche Landwirtschaft und über den Bürgerprotest auf beiden Seiten des Atlantiks.

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Sommeraktion

GAIA kostenlos lesen! Impactfaktor gestiegen!

Wer die Zeitschrift GAIA noch nicht kennt, kann das Onlineangebot der Zeitschrift bei IngentaConnect bis zum 21. Juli kostenlos nutzen und die Zeitschrift besser kennenlernen.

Und wer GAIA kennt, hat nun einen Grund mehr, herausragende inter- oder transdisziplinäre Artikel aus der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung in der Zeitschrift zu veröffentlichen – denn der Journal Impactfaktor 2012 von GAIA ist von 0,638 im Vorjahr auf 1,197 gestiegen. Impactfaktoren messen die Häufigkeit, mit der Artikel aus einer Zeitschrift in anderen Zeitschriften zitiert werden – je höher der Wert, desto höher ist das Ansehen der Zeitschrift in den Wissenschaften. Hier können Sie Artikel einreichen.

Veranstaltungen

10.3.-3.11., Freiburg im Breisgau, Holzhaus: Ausstellung "Holzzeit" – Zur nachhaltigen Nutzung von Wald und Holz. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

26.6.-21.7., München, Olympiapark Süd: Tollwood: Sommerfestival 2013. Der oekom verlag ist mit dem Slow Food Magazin vor Ort. Sie können sich Ihr persönliches, kostenloses Exemplar an der Hauptkasse abholen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

12.-14.7., Wien, MuseumsQuartier: Biorama FairFair: Fashion – Design – Food Market for Sustainable Products. Der oekom verlag ist am Stand der Buchhandlung Buchkontor vertreten. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

12.-21.7., München/bayernweit: Bayerische Ernährungstage 2013: "Richtig Gut Essen". Der oekom verlag ist in der Medienbibliothek der Bayerischen Ernährungstage in München vertreten. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

13.7., 11 h, München, Odeonsplatz: Mir hams satt!-Demonstration. Slow Food München und das Slow Food Magazin marschieren bei der Demonstration mit.  Weitere Informationen erhalten Sie hier.

18.-21.7., Ludwigsburg: NaturVision Filmfestival. Der oekom verlag ist Medienpartner der Veranstaltung. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

19.-21.7., Nürnberg, Hauptmarkt: Bio erleben – das große Biofest. Slow Food Nürnberg ist auf dem Fest mit einem Stand vertreten und wird dort das Slow Food Magazin kostenlos an die Besucher verteilen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

21.7., 10-17 h, Lohr am Main, Bayerische Forstschule: Tag der offenen Tür. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

15.-18.8., Luzern, Messe: 22. Internationale Forstmesse. Der oekom verlag ist mit seinen Zeitschriften Nationalpark und Ökologie & Landbau am Fachpressestand der Messe vertreten. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

21.-24.8., München, Ludwig-Maximilians-Universität: ESEH Conference 2013: Circulating Natures: Water – Food – Energy. Umweltgeschichtskongress 2013: Wasser – Nahrung – Energie. Der oekom verlag ist mit einem Büchertisch vor Ort. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

25.8., 10-17 h, Frick/Schweiz, FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau): Tag der offenen Tür. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Impressum:

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Waltherstraße 29
D-80337 München
Geschäftsführer: Jacob Radloff
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www.oekom.de


Redaktion:

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Fon +49/(0)89/54 41 84 – 34
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