Die neuesten Informationen zu Umwelt
und Nachhaltigkeit aus dem oekom verlag.

Inhalt

1. Unternehmen und Klimawandel: Des einen Freud, der meisten Leid

2. Umweltgeschichte: Von der guten alten Zeit – die vor allem dreckig war

3. Politikberatung: Die Pflicht zum Klimaschutz

4. EU-Klimapolitik: Kühl bleiben ohne F-Gase

5. Agrarpolitik: Ackerbau und Gesetzestext

6. Neurologie interdisziplinär: Kann ich träumen, dass ich träume?

7. Malwettbewerb für Kinder: Ran an die Pinsel!

8. Wir gratulieren: Auszeichnung für Angelika Zahrnt

9. Nachruf: Zum Tod von Hans-Peter Dürr

10. Ökofair einkaufen: Feiern Sie mit dem Klimasparbuch!

11. Veranstaltungen: München, Osnabrück, Frankfurt am Main ...

Unternehmen und Klimawandel

Des einen Freud, der meisten Leid

Skigebiete über 3.000 Meter, Pumpenhersteller, Düngemittelfabrikanten und der Eisladen um die Ecke – sie werden vielleicht vom Klimawandel und steigenden Temperaturen profitieren. In anderen Branchen verursachen Trockenheit und häufigere Stürme vor allem Schäden und hohe Kosten. Versicherungen und große Unternehmen arbeiten schon seit längerem an Anpassungskonzepten und beschäftigen eigene Strategieabteilungen zum Umgang mit dem Klimawandel.

Wie Unternehmen vorsorgen und sich an den Klimawandel anpassen können, zeigt das Buch "Unternehmensstrategien zur Anpassung an den Klimawandel. Theoretische Zugänge und empirische Befunde". Die Herausgeber Mahammad Mahammadzadeh, Hubertus Bardt, Hendrik Biebeler, Esther Chrischilles und Jennifer Striebeck stellen unternehmensspezifische Konzepte und Verfahren wie Szenarioanalysen, Betroffenheitsindizes und Risikomanagement vor. Nicht zuletzt geben sie Hinweise für die Praxis der Anpassung im unternehmerischen Alltag – von baulichen Maßnahmen für Industriegebäude über energieeffiziente Kühlmethoden bis hin zu Maßnahmen für die Hafenwirtschaft und in Tourismusunternehmen.

Auch als E-Book erhältlich.

Umweltgeschichte

Von der guten alten Zeit – die vor allem dreckig war

Vor bald 30 Jahren, im Juni 1986 und kurz nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, trat der erste Bundesumweltminister sein Amt an. Aber schon in den 1950er- und 1960er-Jahren – in der Wirtschaftswunderzeit – gab es Politiker(innen), die sich um den Umweltschutz verdient gemacht haben. Bereits 1952 etwa gründeten Abgeordnete aus Bundestag und Landtagen die überparteiliche und parlamentsübergreifende "Interparlamentarische Arbeitsgemeinschaft für naturgemäße Wirtschaft" (IPA).

Der Umwelthistoriker Jürgen Rosebrock hat die Geschichte der IPA von den Anfängen bis ins Jahr 2013 intensiv erforscht. Mit seinem Buch "Wegbereiter der bundesdeutschen Umweltpolitik. Eine kleine Geschichte der Interparlamentarischen Arbeitsgemeinschaft" zeigt er, wie die IPA in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik dafür sorgte, dass Themen wie vergiftete Gewässer, saurer Regen oder Ausbeutung natürlicher Ressourcen auf die politische Agenda kamen.

Demnächst auch als E-Book erhältlich.

Politikberatung

Die Pflicht zum Klimaschutz

Klimawandel verhindern? Warum eigentlich? Könnte der Klimawandel nicht sogar einigen Regionen nützen? Dem stehen die Argumente der meisten Ökonomen dagegen: Ein ungebremster Klimawandel kommt die Gesellschaft teurer zu stehen als selbst der größte Aufwand, ihn zu vermeiden.

Eugen Pissarskoi klärt in seiner Analyse "Gesellschaftliche Wohlfahrt und Kimawandel. Umgang mit normativen Annahmen und Ungewissheiten bei der klimaökonomischen Politikberatung" die Grundfragen: Inwieweit hat die Politik die Aufgabe, gesellschaftliche Wohlfahrt zu erhöhen? Wie kann sinnvoll Politik betrieben werden, wenn Zukunftsentscheidungen unter Unsicherheit getroffen werden müssen? Er kommt zu einem klaren Schluss: Auch wenn die Folgen des Klimawandels nur in modellhaften Prognosen abgeschätzt werden können, sind die lebenden Generationen in der Pflicht, seine Ursachen – insbesondere den Ausstoß von Treibhausgasen – zu bekämpfen.

Demnächst auch als E-Book erhältlich.

EU-Klimapolitik

Kühl bleiben ohne F-Gase

Klimaanlagen und Kühlgeräte kommen bisher kaum ohne fluorierte Treibhausgase (F-Gase) aus. Das soll sich mit der im Juni inkraftgetretenen EU-Verordnung zur Begrenzung fluorierter Treibhausgase ändern. Sie wird ab 1. Januar 2015 gelten und soll dazu beitragen, die F-Gas-Emissionen der Industrie bis zum Jahr 2030 um 70 Prozent auf 35 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gegenüber 1990 zu verringern. Mit der F-Gas-Verordnung soll insbesondere ein Anreiz geschaffen werden, vorhandene Alternativen zu F-Gasen zu verwenden.

Martin Albrecht erläutert und kommentiert die neuen Bestimmungen in der aktuellen Ausgabe von Der Umweltbeauftragte. Seinen Beitrag können Sie hier lesen.

Sie möchten gerne mehr lesen? Dann sichern Sie sich jetzt Ihr günstiges Probeabo von Der Umweltbeauftragte – drei Ausgaben für nur 15,95 Euro (inkl. Versandkosten) statt 34,50 Euro (regulärer Preis für drei Einzelhefte).

Agrarpolitik

Ackerbau und Gesetzestext

Politik, auch Agrarpolitik, ist wie ein unsichtbares Netz, dessen Fäden immer aufs Neue gesponnen und verknüpft werden. Um die gültige Konstruktion wird gezerrt und gebuhlt, Ideale werden verhandelt und Grenzen ausgelotet. Manch einem missfällt das Ergebnis, andere jubeln – Politik ist immer ein Kompromiss und nie fertig.

Die aktuelle Ausgabe der Ökologie & Landbau wirft einen Blick auf die Paragrafen und Gesetze, die im Hintergrund die Arbeit der Landwirte auf ihren Betrieben lenken, und fragt, was die Agrarpolitik des ökologischen Landbaus im Besonderen ausmacht. In der Leseprobe von Susanne Padel und Nic Lampkin erfahren Sie hier, wie der Ökolandbau in Europa gefördert wird.

Auf den Geschmack gekommen? Dann bestellen Sie jetzt Ihr günstiges Probeabo der Ökologie & Landbau für nur 11,20 Euro (inkl. Versandkosten) statt 20,40 Euro (regulärer Preis für zwei Einzelhefte).

Neurologie interdisziplinär

Kann ich träumen, dass ich träume?

Die interessantesten Entwicklungen finden an den Rändern der Wissensgebiete statt – oder zwischen ihnen. Davon ist die Andrea von Braun Stiftung überzeugt. Sie lädt daher in ihren "Briefen zur Interdisziplinarität" ein, über Disziplinengrenzen hinweg zu denken.

Die aktuelle Ausgabe von Briefe zur Interdisziplinarität 13/2014 widmet sich der Neurologie in weitestem Sinne. Sie fragt nach dem möglichen Einsatz der Magnetresonanztomographie im Strafprozess. Oder sie stellt den luziden Träumer vor, jenen, der träumend weiß, dass er träumt. Christoph-Friedrich von Braun erläutert hier in seinem Vorwort, welche weiteren Beiträge Sie in der neuen Ausgabe erwarten – und warum die Frage, was interdisziplinär sei, gar nicht leicht zu beantworten ist.

Malwettbewerb für Kinder

Ran an die Pinsel!

Bist Du ein Pfannkuchenschnabulierer, ein Suppenfan oder ein Pommesfanatiker? Liebst Du es roh und knackig oder weich gekocht? Magst Du lieber Schokolade oder Oliven, Schnitzel oder Blumenkohl? Was ist Dein Lieblingsessen – und wer kocht es? Steht Mama am Herd, schwingt Papa den Löffel, oder bist Du vielleicht selbst in der Küche aktiv?

Wir wollen es wissen – und sehen: Schwing den Pinsel, hol die Buntstifte raus, lass die Wachsfarben übers Papier flitzen und schick uns ein Bild Deines Lieblingsessens oder Deines Lieblingskochs – und gewinne eine von drei tollen bunten Kinderkochjacken. Damit siehst Du endlich aus wie der Küchenprofi, der Du bist!

Bitte schick Dein Kunstwerk bis spätestens 30. September 2014 an das Slow Food Magazin, oekom verlag, Waltherstraße 29, 80337 München (Teilnahmebedingungen *). Die schönsten Bilder gibt es im November im Slow Food Magazin zu sehen – da geht es nämlich im Dossier um Kinder & Essen.

Wir gratulieren

Auszeichnung für Angelika Zahrnt

Der oekom-Autorin und -Beirätin Prof. Dr. Angelika Zahrnt wurde der Ehrenpreis des Lammsbräuer Nachhaltigkeitspreises 2014, das "goldene Lamm", verliehen. Damit wurde die Co-Autorin von "Damit gutes Leben einfacher wird. Perspektiven einer Suffizienzpolitik" für ihre Verdienste um bessere Umwelt- und Lebensbedingungen ausgezeichnet.

Angelika Zahrnt gilt als Vordenkerin einer ökologischen Ökonomie. Die langjährige BUND-Vorsitzende (1998-2007) hat den Naturschutzverein professionalisiert, der Frage nachhaltigen Lebensstils politisches Gehör verschafft und setzt sich darüber hinaus für einen Wertewandel in Industrienationen und eine nachhaltige Postwachstumsgesellschaft ein. Naturschutzprojekte wie der Biotopverbund "Grünes Band" entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze tragen ihre Handschrift.

© www.johannes-green-fotografie.de

Nachruf

Zum Tod von Hans-Peter Dürr

Hans-Peter Dürr, einer der bedeutendsten Vor- und Querdenker unserer Zeit, Träger des alternativen Nobelpreises, verstarb am 18. Mai 2014 im Alter von 84 Jahren. Dürr galt als einer der wichtigsten Impulsgeber für die Umwelt- und Friedensbewegung weltweit. Neben seinem Engagement in vielen Organisationen wie u. a. dem "Club of Rome", dem "World Future Council" und dem von ihm gegründeten "Global Challenges Network (GCN)" unterstützte er als Gesellschafter und stiller Teilhaber von Beginn an auch die Geschicke des oekom verlags.

Er bot als Denker, Wissenschaftler, Aktivist und selbst Suchender vielen Menschen eine Orientierung. "Wir werden Hans-Peter Dürr als großen Autor und unabhängige moralische Instanz für viele Menschen in einer krisengeschüttelten Welt sehr vermissen", so Verleger Jacob Radloff. "Er hat uns gelehrt, angesichts der oft überwältigenden Probleme nicht zu verzagen, sondern den Blick auf die unerschöpflichen Möglichkeiten des Lebens zu richten. Wir werden das geistige Vermächtnis Hans-Peter Dürrs stets in Ehren halten."

Auch seine 2009 erschienene Biografie "Warum es ums Ganze geht. Neues Denken für eine Welt im Umbruch" und sein Werk "Das Lebende lebendiger werden lassen. Wie uns neues Denken aus der Krise führt" von 2011 tragen hoffentlich dazu bei, dieses bedeutende Vermächtnis zu erhalten!

© Peter Ludwig

Ökofair einkaufen

Feiern Sie mit dem Klimasparbuch!

Das DBU-Projekt "Klimaschutz kommunizieren. Ökofairer Einkauf mit dem Klimasparbuch" lädt ein. Wir sind stolz, dass dank dieses Projekts das Klimasparbuch nicht nur in Großstädten, sondern auch in kleinen Kommunen und in Landkreisen erfolgreich implementiert wurde. Dies möchten wir mit Ihnen bei leckerem Essen, interessanten Vorträgen und anregenden Gesprächen feiern.

Kommen Sie zum Austausch mit Vertreter(inne)n von Kommunen und anderer DBU-Projekte am 17. Juli von 11.00 bis 16.00 Uhr ins Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) in Osnabrück und feiern Sie mit! Außerdem dabei sind u. a. die DBU-Projekte 2050 – Dein Klimamarkt, labor gruen, Mundraub-Region Hasetal, Klima-CO2NTEST und Urban Gardening. Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Veranstaltungen

14.7., 19 Uhr, München, Akademie der Bildenden Künste: Vortrag der oekom-Autorin Christa Müller zum Thema "Die urbane Gartenbewegung – ein Überblick über Räume, Verortungen und neue Formen der Politik". Weitere Informationen erhalten Sie hier.

17.7., 11-16 Uhr, Osnabrück, ZUK – Zentrum für Umweltkommunikation: Abschlussveranstaltung Klimasparbuchförderung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Weitere Informationen erhalten Sie hier.

17.7., 19.30 Uhr, Frankfurt am Main, Museum Angewandte Kunst: Vortragsabend "Blickwechsel – Zukunft gestalten: Urban Gardening" mit der oekom-Autorin Christa Müller. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

18.7., Bad Boll, Evangelische Akademie: Bad Boller Wirtschaftsgespräch: "Soziale Marktwirtschaft – das europäische Wirtschaftsmodell?". Der oekom verlag ist mit Informationsmaterial zu thematisch passenden Auszügen seines Verlagsprogramms vor Ort. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

24.-27.7., Ludwigsburg, Central Filmtheater: NaturVision Filmfestival Ludwigsburg. Der oekom verlag ist mit seiner Zeitschrift Nationalpark vor Ort. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

14.8., Waldmünchen, Glasschmiede und Galerie Gibacht: "das W@ldflimmern" – Lesung des oekom-Autors Herbert Pöhnl. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

* Teilnahmebedingungen Slow Food Malwettbewerb:
Teilnehmen können Kinder und Jugendliche von 0-18 Jahren. Die Teilnahme ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Eltern oder sonstiger Berechtigter zulässig. Mit der Teilnahme versichert der/die Teilnehmer(in), dass er/sie eine solche Zustimmung erforderlichenfalls eingeholt hat.
Einsendeschluss für das Gewinnspiel ist der 30.09.2014 (es gilt das Datum des Poststempels). Drei bunte Kochjacken werden unter allen Teilnehmer(inne)n verlost. Die Adressen der Teilnehmer(innen) werden nur dazu gespeichert, um die Gewinner(innen) nach der Auslosung zu benachrichtigen; danach werden sie sofort gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Impressum:

oekom verlag GmbH
Waltherstraße 29
D-80337 München
Geschäftsführer: Jacob Radloff
Amtsgericht München HRB 102023
www.oekom.de


Redaktion:

Bettina Reinemann
Fon +49/(0)89/54 41 84 – 34
Fax +49/(0)89/54 41 84 – 49
E-Mail newsletter@oekom.de
© copyright 2011 by oekom verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Sollten Sie diese Nachricht ungewollt erhalten haben, bitten wir Sie um Entschuldigung. Wenn Sie den oekom-Newsletter nicht mehr beziehen möchten, klicken Sie bitte hier oder senden einfach eine E-Mail an newsletter@oekom.de.

Wenn Sie Ihre Empfänger-Adresse oder Ihre gespeicherten Daten ändern wollen, klicken Sie bitte hier.

Hat Ihnen dieser Newsletter gefallen?
Dann empfehlen Sie ihn doch an Ihre interessierten Freundinnen und Freunde, Bekannten oder Kolleg(inn)en weiter. Gerne nehmen wir weitere E-Mail-Adressen in den Verteiler auf.

Aber auch wenn Sie Kritik äußern wollen, haben wir ein offenes Ohr und freuen uns über Ihre Anregungen und Ideen. Schreiben Sie uns an newsletter@oekom.de.

Impressum:

oekom verlag GmbH
Waltherstraße 29
D-80337 München
Geschäftsführer: Jacob Radloff
Amtsgericht München HRB 102023
www.oekom.de

Redaktion:

Katja Schwengler
Fon +49/(0)89/54 41 34 - 25
Fax +49/(0)89/54 41 84 - 49
E-Mail newsletter@oekom.de
© copyright 2011 by oekom verlag. Alle Rechte vorbehalten.


Sollten Sie diese Nachricht ungewollt erhalten haben, möchten wir uns entschuldigen. Wenn Sie den oekom-Newsletter nicht mehr beziehen möchten, klicken Sie bitte hier oder senden einfach eine E-Mail an newsletter@oekom.de

Wenn Sie Ihre Empfänger-Adresse oder Ihre gespeicherten Daten ändern wollen, klicken Sie bitte hier.

Hat Ihnen dieser Newsletter gefallen?
Dann empfehlen Sie ihn doch an Ihre interessierten Freundinnen und Freunde, Bekannten oder Kolleg(inn)en weiter. Gerne nehmen wir weitere E-Mail-Adressen in den Verteiler auf.

Aber auch, wenn Sie Kritik äußern wollen, haben wir ein offenes Ohr und freuen uns über Ihre Anregungen und Ideen. Schreiben Sie uns...
newsletter@oekom.de