Die neuesten Informationen zu Umwelt & Nachhaltigkeit.

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Liebe Leserinnen und Leser,

beim VW-Konzern gestehen reumütige Ingenieure, Abgaswerte mit allen möglichen Tricks geschönt zu haben – sollte jemand die Hoffnung gehegt haben, dass die Automobilindustrie in Richtung Ökologie umsteuert, so dürfte er angesichts des sich ständig ausweitenden VW-Skandals vom Glauben abfallen. Und doch ist die "Grüne Ökonomie" unsere große Hoffnung: Weiter wirtschaften dürfen und trotzdem die Welt retten! "Grüne Ökonomie benennt viele Probleme richtig, verharmlost aber das Ausmaß des notwendigen Umsteuerns", halten die Autor(inn)en der Heinrich-Böll-Stiftung dem entgegen. Kein Allheilmittel also – aber ein Anfang für den Wandel. Fangen auch Sie an – und lesen Sie weiter in unseren Neuerscheinungen!

Wirtschaft I

Alles grün, alles gut?

Für die einen ist sie der Ausweg aus der Umweltkrise und verspricht die Versöhnung von Ökologie und Ökonomie – für die anderen ist sie schlicht ein "Weiter so" im grünen Gewand: die "Grüne Ökonomie". Als neues Leitbild will sie Lösungen für ökologische und ökonomische Probleme anbieten. Doch kann sie das wirklich? Und was verstehen wir tatsächlich unter diesem Begriff?

Für ihr Buch Kritik der Grünen Ökonomie > haben sich Thomas Fatheuer, Lili Fuhr und Barbara Unmüßig von der Heinrich-Böll-Stiftung aufgemacht, die Grundannahmen der "Grünen Ökonomie" zu hinterfragen. Lesen Sie darin, warum nicht alles, was unter grüner Flagge segelt, auch diesen Namen verdient – und dass die so wichtige ökologische Trendumkehr viel radikaler ausfallen muss als gedacht.

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Wirtschaft II

Nachhaltigkeitsinnovationen aus dem Mittelstand

Oft sind es findige Mittelständler, die mit Nachhaltigkeitsinnovationen neue Wege beschreiten. Aus dem Dialog mit solchen Unternehmen entstand Nachhaltige Unternehmensentwicklung im Mittelstand. Mit Innovationskraft zukunftsfähig wirtschaften. > Die Autoren Holger Petersen und Stefan Schaltegger vom Centre for Sustainability Management setzen damit Impulse für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung durch neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Gezeigt wird, womit Unternehmen ihr Angebot im Einklang mit wirtschaftlichen Zielen auch ökologisch und sozial nachhaltiger gestalten können – von der Strategiefindung über produktbegleitende Dienstleistungen bis zur Preispolitik.

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Biologische Vielfalt

Negative Folgen der Rohstoffnutzung

Die Übernutzung der natürlichen Ressourcen und der Rückgang der biologischen Vielfalt sind eng mit unserem Wirtschaften verknüpft. Ökologische und ökonomische Gründe sprechen dafür, den Umgang mit Ressourcen noch effizienter zu gestalten und dabei den Schutz der Biodiversität einzubeziehen.

Ressourcen schonen – biologische Vielfalt erhalten > von Arno Todt, Karin Robinet und Roland Keil bietet eine interdisziplinäre Perspektive zur aktuellen Debatte um biologische Vielfalt und Ressourceneffizienz – sei es in Wirtschaft, Forschung oder Politik. Hierbei geht es um die Bedeutung der Bioökonomie für die Entwicklung unserer Landschaft ebenso wie um die Gewinnung mineralischer Rohstoffe oder Methoden einer ökologischen Bewertung und Bilanzierung.

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Welternährung

Hungerbekämpfung und Nachhaltigkeit – ein Widerspruch?

Welche Ursachen haben die heutigen Welternährungsprobleme? Wie können der Hunger überwunden und das Menschenrecht auf Nahrung umgesetzt werden, ohne die Umwelt zu belasten? Und welchen Beitrag zur Sicherung der Welternährung können der ökologische Landbau und neue Agrartechnologien leisten? Die Herausforderung Welternährung stellt die nachhaltige Entwicklung auf den Prüfstand.

Um Lösungen zu finden, diskutiert Joachim von Braun die vielfältigen Zusammenhänge und Zielkonflikte in Welternährung und Nachhaltigkeit. Herausforderungen und Strategien für das 21. Jahrhundert. > Das Buch erscheint in der "Carl-von-Carlowitz-Reihe – Vorlesungen zur Nachhaltigkeit" des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

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Gesellschaft

Impulse nachhaltiger Entwicklung

Hans Carl von Carlowitz (1645-1714) gilt als der "Erfinder der Nachhaltigkeit". Sein Erbe weiterzuentwickeln und weiterzudenken ist das Anliegen der Sächsischen Hans-Carl-von-Carlowitz-Gesellschaft. Sie ist überzeugt, dass eine nachhaltige Entwicklung nur mit Hilfe der Zivilgesellschaft gelingen kann – Regierungen und Parlamente benötigen deren Unterstützung.

Wo wir heute stehen und welche Impulse eine nachhaltige Entwicklung benötigt, beleuchtet Zur DNA der Nachhaltigkeit. Carlowitz weiterdenken. > Ernst Ulrich von Weizsäcker, Dirk Steffens, Günther Bachmann und weitere Nachhaltigkeitsexpert(inn)en diskutieren das Carlowitz'sche Erbe und unterziehen es einem Aktualitätscheck.

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Migration

Wie der Klimawandel Fluchtursachen verstärkt

Millionen von Menschen sind aufgrund von Kriegen weltweit auf der Flucht. Aber auch der Klimawandel und andere Umweltveränderungen tragen zur Vertreibung bei. Immer mehr Menschen verlieren infolge des Klimawandels ihre Lebensgrundlage und sehen sich gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

Sie brauchen unsere Unterstützung, sagt Jan Kowalzig. Ein Interview mit dem Referenten für Klimawandel und Klimapolitik bei Oxfam Deutschland lesen Sie in der neuen Ausgabe von umwelt aktuell.  >

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Gratulation

Ortwin Renn wird Nachfolger von Klaus Töpfer

Prof. Dr. Dr. h. c. Ortwin Renn ist designierter Direktor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam und tritt damit ab Februar 2016 die Nachfolge von Gründungsdirektor Klaus Töpfer an. Derzeit ist Ortwin Renn an der Universität Stuttgart Ordinarius für Umwelt- und Techniksoziologie, Dekan der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät sowie Direktor des Zentrums für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung. Seit vielen Jahren ist er Mitherausgeber der oekom-Zeitschritt GAIA – Ecological Perspectives for Science and Society und Vorsitzender des herausgebenden Vereins Gaia. Im oekom verlag ist außerdem sein Buch Risiko. Über den gesellschaftlichen Umgang mit Unsicherheit > erschienen. Wir gratulieren ganz herzlich, danken Ortwin Renn für die langjährige hervorragende Zusammenarbeit und wünschen viel Erfolg und Spaß bei der neuen Aufgabe!

Lesen Sie die frei zugänglichen Übersichtsartikel von Ortwin Renn zu "Concepts of Risk" in GAIA 1/2008 > und 2/2008. >

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Veranstaltungen

14.-15.11., Lage/OT Hagen, Biohof Brinkmann: HofZauber 2015. Im Rahmen des Marktes ist u. a. das Slow Food Covivium Südlicher Teutoburger Wald mit dem Slow Food Magazin an einem Stand vertreten. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

14.-17.11., München, Alte Kongresshalle/Verkehrszentrum des Deutschen Museums: 15. Münchner Wissenschaftstage: Städte der Zukunft. Im Rahmen der Veranstaltung wird u. a. die oekom-Autorin Christa Müller einen Vortrag halten. Der oekom verlag ist mit einem Büchertisch vor Ort vertreten. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

18.11., 19-21 Uhr, Linz, Volkshochschule: Vortrag des oekom-Autors Claude Martin: "Endspiel – Wir wir das Schicksal der Tropischen Regenwälder noch wenden können". Im Rahmen der Veranstaltung wird es einen Büchertisch geben. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

20.-21.11., Ingolstadt, WFI – Ingolstadt School of Management: WFI Dialogue 2015: Digitalization Meets Sustainability. Der oekom verlag ist Medienpartner der Veranstaltung und mit einem Büchertisch vor Ort. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

20.-22.11., Schwerte, Evangelische Tagungsstätte Haus Villigst: Tagung: "Grenzen des Wachstums – Grenzen des Fortschritts? Wege zur Großen Transformation von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft". Im Rahmen der Tagung werden mehrere oekom-Autor(inn)en vor Ort sein. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

23.-25.11., Rehburg-Loccum, Tagungsstätte Loccum: Tagung: "Boden-los? Nutzung, Gefährdung und Schutz der Böden". Der oekom verlag ist mit einer thematisch passenden Auswahl seiner Publikationen vor Ort vertreten. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

24.11., 20.15 Uhr, Tübingen, Institut Culturel Franco-Allemand: Podiumsdiskussion mit dem oekom-Autor Serge Latouche: "Sind Wachstum und Klimawandel vereinbar?". Im Rahmen der Veranstaltung wird es einen Büchertisch geben. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

25.11., 19 Uhr, Herne, Akademie Mont-Cenis: Buchvorstellung mit dem oekom-Autor Daniel Fuhrhop: "Verbietet das Bauen! Eine Streitschrift". Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

26.-27.11., Düsseldorf, MARITIM Hotel: Deutscher Nachhaltigkeitstag 2015, u. a. mit dem oekom-Autor Daniel Fuhrhop. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

26.-27.11., Berlin, SOHO HOUSE: Berliner Abfallrechtstage 2015. Der oekom verlag ist mit seiner Zeitschrift Der Umweltbeauftragte Medienpartner der Veranstaltung. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

2.-3.12., Berlin, Hilton: 4. Jahrestagung "Modernes Abfallmanagement für Industriestandorte und -betriebe". Der oekom verlag ist mit seiner Zeitschrift Der Umweltbeauftragte Medienpartner der Veranstaltung. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

3.12., 10-16 Uhr, Berlin, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: Lebensgrundlage Boden: Abschlussveranstaltung zum Internationalen Jahr des Bodens 2015. Der oekom verlag ist mit einem Büchertisch vor Ort. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

3.-4.12., Dresden, Dreikönigskirche: 25. Dresdner Verpackungstagung. Der oekom verlag ist mit seiner Zeitschrift Der Umweltbeauftragte vor Ort. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

5.12., 10.30-12.50 Uhr, Freiburg im Breisgau, Kollegiengebäude der Albert-Ludwigs-Universität: Buchvorstellung des oekom-Autors Daniel Fuhrhop: "Verbietet das Bauen! Eine Streitschrift". Im Rahmen der Veranstaltung wird es einen Buchverkauf geben. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

9.12., 18.15 Uhr, Oldenburg, Exerzierhalle (Oldenburgisches Staatstheater): Vortrag des oekom-Autors Daniel Fuhrhop: "Verbietet das Bauen! Eine Streitschrift". Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

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Impressum:

oekom verlag GmbH
Waltherstraße 29
80337 München
Geschäftsführer: Jacob Radloff
Amtsgericht München HRB 102023
www.oekom.de >

Redaktion:

Bettina Reinemann
Fon +49/(0)89/54 41 84 – 34
Fax +49/(0)89/54 41 84 – 49
E-Mail newsletter@oekom.de >
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