Die neuesten Informationen zu Umwelt & Nachhaltigkeit.

© Stephanie Hafferty

Liebe Leserinnen und Leser,

jetzt hat der Winter doch noch das geliefert, was wir von ihm erwarten: etwas verspätet zwar, aber endlich Schnee und Kälte zum Beginn des neuen Jahres. Unsere besten Grüße und Wünsche an Sie wollen wir darüber jedoch nicht ganz vergessen!

Nun aber zu unserer ersten Neuerscheinung des Jahres, die wir Ihnen heute vorstellen wollen: Während die eine oder der andere noch Lauch, Rosenkohl, Grünkohl, Steckrüben oder auch Feldsalat im eigenen Beet erntet, denken andere schon an die Freuden und Mühen des kommenden Gartenjahres. Dass viele dieser Mühen auf Mythen beruhen, stellt das Buch Gelassen gärtnern > klar. Soll heißen: Sie können, nachdem Sie das Buch von Charles Dowding gelesen haben, dem Frühling gelassener entgegen sehen.

Gärtnern

Sehen Sie dem Frühjahr gelassen entgegen!

Glauben Sie auch, dass man Tomaten nicht neben Gurken pflanzen und bei praller Sonne nicht gießen sollte? Oder dass es unerlässlich ist, regelmäßig umzugraben, damit es im Garten auch wächst und gedeiht? Wenn ja, entspannen Sie sich – nichts davon ist wahr!

In Gelassen gärtnern. 99 Gartenmythen und was von ihnen zu halten ist > entlarvt der britische Gartenexperte Charles Dowding so manche überlieferte "Weisheit" als falsch. Ob es ums Säen, Pflanzen, Düngen, Kompostieren oder die Bodenbearbeitung geht – sein Buch ist eine wahre Fundgrube an Tipps und Tricks rund um die Gartenarbeit, mit denen man entspannt und voller Vorfreude ans kommende Frühjahr denken kann.

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Wald & Wiese

Unterwegs mit dem frechen Naturführer

Wer weiß, wie man Käfer zum Quietschen verführt, Regenwürmer aus dem Boden lockt oder Kräuter zum Explodieren bringt? Die Natur steckt voller Wunder und kleiner Geheimnisse. Die Umweltpädagogen des BUND Naturschutz stellen in ihrem neuen Taschenführer Trickkiste Natur > 40 Naturphänomene vor, die sich direkt vor der Haustür im Wald oder auf der Wiese entdecken und ausprobieren lassen.

Für jede Jahreszeit sind Naturtricks dabei, die sich dank der anschaulichen Zeichnungen, Fotos und Kurzbeschreibungen kinderleicht nachmachen lassen. "Mit diesem Buch in der Tasche fühle ich mich wie mit einem gut gelaunten, humorvollen Biologen an der Hand", urteilt "Willi wills Wissen"-Moderator Willi Weitzel. Also nichts wie raus in die Natur und die Trickkiste ausgepackt!

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Bildung für nachhaltige Entwicklung

Kollektive Gemeingüter in der Jugendarbeit

Gardening-Projekte und Commons entwickeln sich heute vielerorts als neue Formen kollektiver Gemeingüter und als Teil einer alternativen und meist urbanen Lebensweise. Beide sind Bestandteile einer übergreifenden Entwicklung: Als Antwort auf gesellschaftliche Krisenerfahrungen entstehen neue Formen des Wirtschaftens, Produzierens und Zusammenlebens.

Melanie Groß beschreibt in ihrem Buch Und plötzlich gärtnern alle. Theoretische, konzeptionelle und methodische Perspektiven für Gardening und Commons in der Jugendarbeit, > welche Perspektiven Gardening und Commons für die Jugendarbeit bieten. Sie erläutert dazu die grundlegende Konzepte und Methoden – immer mit Blick auf deren praktische Umsetzung. Als Beispiel stellt die Autorin das Projekt "G(a)arden(ing)!" vor, einen interkulturellen urbanen Garten im Kieler Stadtteil Gaarden.

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Umweltfreundliche Veranstaltungen

Wie Messen, Tagungen und Kongresse grüner werden

Die Gäste kommen mit dem Flieger, Plastikbecher türmen sich und die Messebauten landen bereits nach wenigen Tagen auf dem Schrott: Die Rohstoff- und CO2-Bilanz vieler Veranstaltungen ist denkbar schlecht. Gleichwohl ist auch dort Nachhaltigkeit zunehmend ein Thema.

Welche Ansätze es für nachhaltig organisierte Messen, Tagungen und Kongresse gibt, zeigt das von Markus Große Ophoff herausgegebene Buch Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Green Meetings als Zukunftsprojekt für die Veranstaltungsbranche. > Neben Managementansätzen für "grüne" Veranstaltungen stellt das Buch zahlreiche Praxisbeispiele vor: vom Kirchentag bis zum Hardrock-Festival.

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Großschutzgebiete

Parks als Instrumente nachhaltiger Entwicklung

Zersiedelung, demografische Veränderung, Klimawandel, Biodiversitätsverluste ... die Liste der Herausforderungen für die räumliche Entwicklung in Europa ist lang. Seit den 1990er Jahren wurden als Antwort auf die regionalen und weltweiten Veränderungen zahlreiche Großschutzgebiete errichtet. Mehr als ein Fünftel der Fläche Europas unterliegt heute einem besonderen Schutz als Naturpark, Nationalpark, Biosphärenreservat oder FFH-Gebiet.

Welche Ziele diese Großschutzgebiete haben, welche Möglichkeiten für den Naturschutz sie bergen und welche Erfolge europaweit zu verzeichnen sind, zeigt das Buch Parks of the Future. Protected Areas in Europe Challenging Regional and Global Change. > Thomas Hammer und seinen Herausgeberkollegen ist es gelungen, mit einem internationalen Autor(inn)enteam die Erfahrungen verschiedener Gebiete und Ansätze zusammenzutragen.

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Begriffsbestimmung

Die Vermessung der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist ein starker, positiver Begriff in einer breit angelegten Diskussion. Der ubiquitäre Gebrauch des Wortes zeigt zum einen dessen große Bedeutung an, sorgt aber auch für inhaltliche Unschärfe. Was also ist konkret unter Nachhaltigkeit zu verstehen? Wo kommt sie her? Und welche Zielsetzungen sind damit verbunden?

Diese Fragen beantworten Frank Stolze und Anna Petrlic in ihrem Buch Nachhaltigkeit für Einsteiger. Geschichte, Konzepte und Praxis. > Ihre Einführung in die Nachhaltigkeitswelt schafft Klarheit: Sie zeichnet die Geschichte des Begriffes nach, stellt verschiedene inhaltliche Konzepte und Theorien vergleichend vor und untersucht Wege der praktischen Umsetzung nachhaltiger Ideen und Strategien.

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Umweltschutz

Weiße Ware mit weißer Weste?

Keiner kommt an ihr vorbei: "Weiße Ware" findet sich in jedem Haushalt. In den vergangenen Jahrzehnten kann die Entwicklung der Kühlgeräte, Waschmaschinen oder Geschirrspüler beträchtliche Erfolge aufweisen: Energie- und Wasserverbrauch gingen deutlich zurück. Doch hat die Weiße Ware auch eine weiße Weste, wenn man sich ihren Lebenszyklus ansieht?

In ihrem Buch Weiße Ware zwischen Ökologie und Ökonomie. Umweltfreundliche Produktentwicklung für den Haushalt in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR > fragt Sylvia Wölfel danach, wie die Produktentwicklung in Ost- und Westdeutschland verlief und liefert Argumente für nachhaltige Produktinnovationen. Sie trägt damit entscheidend zum Verständnis der technischen Entwicklung bei.

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Bio-Lebensmittel

Wann ist eine Weiterverarbeitung nachhaltig?

Lebensmittelverarbeiter(innen) sind die Mittler(innen) zwischen Landwirtschaft und Verbraucher(inne)n. Vor allem ökologisch orientierte Verarbeitungsunternehmen müssen sich dieser Anforderung bewusst stellen. Gilt es doch, die spezifischen Qualitäten ökologischer Rohwaren in marktgängige Bioprodukte zu übersetzen und dem Handel beziehungsweise Endkunden zu vermitteln.

Es geht aber nicht nur um Produkte und ihre Herstellung, um Qualitätssicherung und Kommunikation mit Handel und Verbraucher, stellt Ökologie & Landbau > in der neuen Ausgabe klar: Neben dem, was hergestellt wird, sollte ein glaubwürdiges Biounternehmen auch seine gesellschaftlichen und ökologischen Leistungen stetig optimieren.

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Debatte

Klimaschutz als Weltbürgerbewegung?

Das Sondergutachten "Klimaschutz als Weltbürgerbewegung" des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) aus dem Jahr 2014 hat in GAIA eine Kontroverse entfacht. Dem WBGU wurde in vier Artikeln unter anderem vorgeworfen, eine "Ökodiktatur" heraufzubeschwören (Leggewie), einer "entstaatlichten Klimapolitik unter neoliberalen Vorzeichen" das Wort zu reden (Brunnengräber), eine eurozentrische, marktkonforme Lösungsideologie zu unterstützen (Bauriedl) oder bei den Weltbürger(inne)n nur an Menschen aus dem wohlhabenden Norden zu denken (Unmüßig).

In GAIA 4/2015 > reagiert Daniel Mittler auf diese Beiträge und macht deutlich, dass vieles, was der WBGU 2014 unter dem Schlagwort "Weltbürgerbewegung" einforderte, heute bereits Wirklichkeit sei: "Die Realität ist chaotischer als der vom WBGU angestrebte 'modulare Multilateralismus', (...) aber die Anzahl und Durchschlagskraft der Initiativen ist trotzdem beeindruckend".

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Veranstaltungen

26.-28.1., Wels/Österreich, Bildungshaus Schloss Puchberg: BIO AUSTRIA Bauerntage. Im Rahmen der Veranstaltung wird u. a. die oekom-Autorin Elisabeth Loibl einen Vortrag halten. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

28.1., 9.30-15.45 Uhr, Berlin, Union Sozialer Einrichtungen: Social Farmers: Tagung in Berlin, u. a. mit einem Vortrag der oekom-Autorin Christa Müller. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

28.-29.1., Berlin, Umweltforum Berlin GmbH: 2. German Future Earth Summit. Der oekom verlag ist mit einem Büchertisch vor Ort. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

29.1., 19 Uhr, Zeil am Main, LunA – die ENTspannungsPraxis: Vortrag der oekom-Autorin Nadine Schubert: "Leben ohne Plastik – geht das?". Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

3.2., 18-20 Uhr, Gießen, Großer Hörsaal des Zeughauses der Justus-Liebig-Universität: Vortrag des oekom-Autors Niko Paech zum Thema "Postwachstumsökonomie – Es geht auch ohne Wachstum". Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

3.-6.2., Dornach/Schweiz, Goetheanum: Landwirtschaftliche Tagung – Internationale Konferenz der biodynamischen Bewegung: Unsere Erde – ein globaler Garten? Der oekom verlag ist mit einer thematisch passenden Auswahl seiner Publikationen vor Ort vertreten. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

10.-13.2., Nürnberg, Messe: BIOFACH 2016 – Die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel. Der oekom verlag ist mit seinem Buchprogramm, seiner Zeitschrift Ökologie & Landbau und dem Slow Food Magazin in Halle 9/Stand 528 vertreten und freut sich auf Ihren Besuch dort. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

12.2., 19 Uhr, Senftenberg, Tenglers Buchhandlung: Lesung und Diskussion mit den oekom-Autoren Anja Paumen und Jan-Heiner Küpper: "It's the Planet, Stupid!" Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

15.2., 19 Uhr, Hamburg, Warburg-Haus: Buchvorstellung und Diskussion mit dem oekom-Autor Daniel Fuhrhop: "Verbietet das Bauen! Eine Streitschrift". Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

17.2., 19-21 Uhr, Knetzgau, VHS Haßberge: Vortrag der oekom-Autorin Nadine Schubert: "Besser leben ohne Plastik – so funktionierts". Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

18.2., 19 Uhr, Bamberg, Agenda 21 Büro: Buchvorstellung durch die oekom-Autorin Nadine Schubert: "Besser leben ohne Plastik". Im Rahmen der Veranstaltung wird es einen exklusiven Buchvorverkauf geben. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

23.2., 18-20 Uhr, Siegen, SCOUTOPIA: Vortrag des oekom-Autors Peter Finke: "Lauter Defizite. Unser holpriger Übergang ins Transdisziplinäre Zeitalter". Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

25.-26.2., Offenburg, Messe: GeoTHERM – expo & congress. Der oekom verlag ist mit seiner Zeitschrift Der Umweltbeauftragte Medienpartner der Veranstaltung. Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

26.2., 19.30 Uhr, München, OHNE – Der verpackungsfreie Supermarkt: Buchvorstellung durch die oekom-Autorin Anneliese Bunk: "Besser leben ohne Plastik". Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

26.2., Zeil am Main, Mehrzweckhalle am Tuchanger: Buchvorstellung durch die oekom-Autorin Nadine Schubert: "Besser leben ohne Plastik". Weitere Informationen erhalten Sie hier. >

Impressum:

oekom verlag GmbH
Waltherstraße 29
80337 München
Geschäftsführer: Jacob Radloff
Amtsgericht München HRB 102023
www.oekom.de >

Redaktion:

Bettina Reinemann
Fon +49/(0)89/54 41 84 – 34
Fax +49/(0)89/54 41 84 – 49
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