Die neuesten Informationen zu Umwelt & Nachhaltigkeit.

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Liebe Leserinnen und Leser,

"wo die Neurosen wuchern, will ich Landschaftsgärtner sein" offenbart Sven Regener, Sänger der Band Element of Crime, in einem seiner Songs. Ob er damit alleine steht, können wir leider nicht beurteilen. Aber es gibt sicherlich erheblich mehr Menschen, die Freude beim Anbau eigenen Obstes und Gemüses empfinden. Wer die Welt ein bisschen besser machen möchte, kann sich aber auch außerhalb eines Gartens engagieren. Sei es beim Vermeiden von Plastik, beim Energiesparen, als Gründer einer örtlichen Initiative oder beim Naturausflug. Mit unseren Lesetipps für das Frühjahr möchten wir Ihnen zu all diesen Themen Anregungen geben, selbst aktiv zu werden.

Inhalt

1. Schritt für Schritt plastikfrei werden: Ratgeber für ein Leben ohne Plastik >

2. Durch lokales Handeln die Welt verändern: Aktiv für eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft >

3. Slower durch den Alltag kommen: In nur zehn Schritten zu Slow Food >

4. Fruchtbaren Boden selbst herstellen: Auf den Spuren der "schwarzen Erde der Indianer" >

5. Alte Gartenmythen kompostieren: Sehen Sie dem Frühjahr gelassen entgegegen! >

6. Widerstand säen und ernten: Ernährungssouveränität braucht freies Saatgut >

7. Die Städte zurückerobern: Es wächst so schön auf kleinstem Raum >

8. Fröhlich die Natur erkunden: Wunder warten vor der Haustüre >

9. Verändern durch Kommunizieren: Klimaschutz im Alltag leicht gemacht >

10. Gewinnspiel: "Grüne Box" – Gärtnern im Abo >

Schritt für Schritt plastikfrei werden

Ratgeber für ein Leben ohne Plastik

150 Millionen Tonnen Plastik schwimmen im Meer. Minütlich gelangt rechnerisch ein weiterer Müllwagen voller Plastik in die Ozeane. Daher findet sich Mikroplastik fast überall: In Lebensmitteln, im Trinkwasser, in der Luft. Plastik macht krank und schadet der Umwelt. Grund genug, unser Leben damit zu überdenken – und Konsequenzen zu ziehen. Aber wie?

In Besser leben ohne Plastik > liefern Anneliese Bunk und Nadine Schubert hilfreiche Tipps für ein Leben ohne den omnipräsenten "Kunst-Stoff" – vom plastikfreien Konsumieren und Einkaufen bis zum Selbermachen von Kosmetik- und Hygieneprodukten oder von Snacks, die man "plastikfrei" in keinem Supermarkt bekommt. Einsteigen kann jeder, Schritt für Schritt und ganz nach eigenem Tempo.

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Durch lokales Handeln die Welt verändern

Aktiv für eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft

Hunderte engagierte Kommunen und Initiativen weltweit haben begonnen, vor Ort Widerstand gegen die vermeintliche Alternativlosigkeit des herrschenden Wirtschafts- und Gesellschaftssystems zu leisten. Die Bewegung, die sie eint, trägt den Namen "Transition Towns". Ihre Vision: Durch die Stärkung der lokalen Wirtschaft und nachbarschaftliche Initiativen können Abhängigkeiten reduziert und Gemeinschaften widerstandsfähiger gegenüber ökonomischen und ökologischen Krisen gemacht werden. Ihr Begründer, der britische Umweltaktivist Rob Hopkins, spricht in Einfach. Jetzt. Machen! Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen > eine leidenschaftliche Einladung aus, sich der Bewegung anzuschließen – und liefert die Anleitung und viele anregende Beispiele gleich mit.

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Slower durch den Alltag kommen

In nur zehn Schritten zu Slow Food

Sich konsequent slow im Alltag zu verhalten, ist nicht einfach: Wir können beim Einkaufen und Essen nicht alle ethischen und moralischen Fragen ständig mitdenken, sonst verhungern wir. Manfred Kriener hat für das Slow Food Magazin einen sehr entspannten 10-Punkte-Plan aufgestellt, wie man die Slow-Food-Prinzipien ein bisschen stärker in sein Leben holt. Der erste Schritt lautet: "Sperren Sie die Moralkeule in den Waffenschrank". Wenn Sie dann noch regelmäßig selber kochen, haben Sie sich schon ein gutes Stück auf den Weg gemacht. Auf unserer Internetseite können Sie den Beitrag Mit jedem Bissen ein bisschen die Welt retten? > lesen.

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Fruchtbaren Boden selbst herstellen

Auf den Spuren der "schwarzen Erde der Indianer"

Mit Küchenabfällen, Pflanzenkohle und Regenwürmern das Klima retten und den Hunger der Welt besiegen? Die Wissenschaft ist überzeugt, das Rezept dafür gefunden zu haben: Terra Preta do Indio, die schwarze Erde der Indianer aus dem Amazonasgebiet.

Ute Scheub, Haiko Pieplow und Hans-Peter Schmidt haben in Terra Preta. Die schwarze Revolution aus dem Regenwald > das Wissen um den fruchtbarsten Boden der Welt zusammengetragen. Das Buch informiert über die Grundprinzipien von Klimafarming und Kreislaufwirtschaft und bietet natürlich eine fundierte Anleitung zur Herstellung der schwarzen Erde. Auch Hobbygärtner können Terra Preta selbst herstellen – denn sogar der Boden in den Tropen ist durch Menschenhand entstanden.

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Alte Gartenmythen kompostieren

Sehen Sie dem Frühjahr gelassen entgegen!

Glauben Sie auch, dass man Tomaten nicht neben Gurken pflanzen und bei praller Sonne nicht gießen sollte? Oder dass es unerlässlich ist, regelmäßig umzugraben, damit es im Garten auch wächst und gedeiht? Wenn ja, entspannen Sie sich – nichts davon ist wahr!

In Gelassen gärtnern. 99 Gartenmythen und was von ihnen zu halten ist > entlarvt der britische Gartenexperte Charles Dowding so manche überlieferte "Weisheit" als falsch. Ob es ums Säen, Pflanzen, Düngen, Kompostieren oder die Bodenbearbeitung geht – sein Buch ist eine wahre Fundgrube an Tipps und Tricks rund um die Gartenarbeit, mit denen man entspannt und voller Vorfreude ans Frühjahr denken kann.

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Widerstand säen und ernten

Ernährungssouveränität braucht freies Saatgut

Konzerninteressen und Gesetze schränken weltweit das Recht der Bauern und Gärtner ein, selbst zu züchten, Saatgut zu produzieren und weiterzugeben. Wenn Saat vom öffentlichen Gut zur privatwirtschaftlichen Ware wird, beschränkt dies letztlich unser Recht auf Nahrung.

Anja Banzhaf zeichnet in ihrem Buch Saatgut. Wer die Saat hat, hat das Sagen > nicht nur nach, was bäuerliche Saatgutsysteme vom industriellen Agrarsystem unterscheidet. Sie zeigt auch auf, welche Wege Samengärtner, Züchterinnen, Aktivisten sowie engagierte Gärtnerinnen finden, die Sortenvielfalt zu erhalten. Diese Menschen geben ihr Saatgutwissen weiter, tauschen Sorten und erproben zukunftsfähige Wege der Zusammenarbeit. Und auch Sie können dabei sein!

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Die Städte zurückerobern

Es wächst so schön auf kleinstem Raum

Sie gärtnern in Hochbeeten, produzieren Gemüse und Obst auf Brachflächen und bepflanzen auch mal Verkehrsinseln: Die neuen urbanen Gärtner sorgen für Farbe in den Städten! Was sie treibt, ist das archaische Vergnügen zu säen, zu pflanzen und nicht zuletzt: sich einen Teil der eigenen Nahrung selbst zu beschaffen.

Martin Raspers kundiger Führer Vom Gärtnern in der Stadt. Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt > stellt die urbane Gartenszene und ihre vielfältigen Initiativen vor und erläutert die ökologischen und kulturellen Hintergründe des Gärtnerns. Praxistipps und Adressen machen das Buch zum unentbehrlichen Ratgeber für alle Stadtgärtner(innen) – und solche, die es werden wollen.

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Fröhlich die Natur erkunden

Wunder warten vor der Haustüre

Wer weiß, wie man Käfer zum Quietschen verführt, Regenwürmer aus dem Boden lockt oder Kräuter zum Explodieren bringt? Die Natur steckt voller Wunder und kleiner Geheimnisse. Die Umweltpädagog(inn)en des BUND Naturschutz stellen in ihrem Taschenführer Trickkiste Natur > 40 überraschende Naturphänomene vor, die sich direkt vor der Haustür, im Wald oder auf der Wiese entdecken und ausprobieren lassen.

Für jede Jahreszeit sind Naturtricks dabei. Sie lassen sich dank der anschaulichen Zeichnungen, Fotos und Kurzbeschreibungen kinderleicht nachmachen. "Mit diesem Buch in der Tasche fühle ich mich wie mit einem gut gelaunten, humorvollen Biologen an der Hand", urteilt "Willi wills Wissen"-Moderator Willi Weitzel. Also nichts wie raus in die Natur und die Trickkiste ausgepackt!

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Verändern durch Kommunizieren

Klimaschutz im Alltag leicht gemacht

Klimafreundliches Verhalten ist so eine Sache: Man meint Bescheid zu wissen, aber die Umsetzung hakt dann doch. Wie sich aus entspannten Energiespartipps und Handlungsanregungen – motivierend kombiniert mit attraktiven Gutscheinen und garniert mit regionalem Kolorit – ein Erfolgsprojekt stricken lässt, zeigt das Klimasparbuch > seit sieben Jahren.

Aktuelle Ausgaben gibt es in München Stadt und Land, Frankfurt, Emsland, Rheinhessen, Mannheim und Salzgitter. Eine überregionale Ausgabe hat MISEREOR herausgegeben. Interessant ist ein eigenes Klimasparbuch als Medium der Umweltkommunikation nicht nur für Kommunen oder Regionen, sondern auch für Energieversorger, Unternehmen, Initiativen oder Bistümer und Landeskirchen.

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Gewinnspiel

"Grüne Box" – Gärtnern im Abo

Urban Gardening ist in aller Munde. Das Münchner Startup Stadt-Land-blüht hat sich jetzt zum Ziel gesetzt, auch unbedarften Neueinsteiger(inne)n mit wenig Platz den Einstieg ins Gärtnern zu erleichtern. Mit der "Grünen Box" kommt eine Auswahl der beliebtesten Gemüse- und Kräutersamen immer zur passenden Zeit ins Haus, nämlich dann, wenn sie gesät werden müssen – ob zum Vorziehen am Fensterbrett oder direkt in die Gefäße. Natürlich bio, aus samenfesten Sorten und mit ausführlicher Anleitung.

Gewinnen Sie eine von insgesamt drei "Grünen Boxen". Nähere Infos zum Gewinnspiel finden Sie hier. >

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Redaktion:

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