Die neuesten Informationen zu Umwelt & Nachhaltigkeit.

Liebe Leserinnen und Leser,

der 25. Geburtstag wird oft nicht so recht gefeiert, "ein Vierteljahrhundert" klingt so alt, wenn man so jung ist ... anders ist das bei Vereinen und NGOs: Da sind 25 Jahre Engagement etwas, worauf alle zu Recht stolz sind. Und spätestens mit 25 wird man auch von allen ernst genommen: Wer so lange am Ball bleibt, hat wirklich was zu sagen! 2017 wird Slow Food Deutschland 25 Jahre alt, in mehr als 25 Veranstaltungen wird das ganze Jahr gefeiert. Wir feiern mit einer Sonderausgabe des Slow Food Magazins. Und auch sonst gibt es wieder viele spannende Neuerscheinungen für Ihre Lektüre im Frühsommer.

Nachhaltiges Lesevergnügen wünscht

Inhalt

Jubiläum

"Ohne Slow Food gäbe es nur noch Fast Food"

"Auf den Fahnen von Slow Food steht die Verantwortung dafür, dass gutes Essen auch für Menschen künftiger Generationen und anderswo in dieser Welt möglich ist – und für die Erzeuger ihrer Lebensmittel." Mit diesen Worten gratuliert BÖLW-Vorstand Felix Prinz zu Löwenstein Slow Food Deutschland zum 25sten Geburtstag. Berlinale-Chef Dieter Kosslick ist überzeugt: "Ohne Slow Food gäbe es wahrscheinlich nur noch Fast Food." Und BUND-Vorsitzender Hubert Weiger wünscht, dass Slow Food auch in der Mainstream-Gastronomie Fuß fassen kann. Was Sternekoch Vincent Klink, Bio-Brauer Franz Ehrnsperger und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth und viele mehr mit ihren Glückwünschen zu 25 Jahren Slow Food verbinden, lesen Sie in der Leseprobe aus der Jubiläumsausgabe des Slow Food Magazins >.

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Definitionen

Wie nachhaltig ist Gerechtigkeit?

Über Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit wird mehr denn je debattiert – gleichzeitig verlieren die Begriffe ihre Kontur. Eine Schärfung tut not. Denn Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit gehören untrennbar zusammen; aber nur als klare und kompromisslose Konzepte können sie sinnvoll diskutiert werden und gesellschaftlich wirken.

Christa Zuberbühler und Christine Weiß geben in Nachhaltigkeit ist nicht gleich Gerechtigkeit. Plädoyer für einen präzisen Nachhaltigkeitsbegriff > einen kritischen Überblick über die Problemstellungen und Fragen, die sich rund um die beiden Konzepte ergeben. Ihr Plädoyer für einen klaren Nachhaltigkeitsbegriff ist gleichzeitig ein Aufruf zum vernetzten Denken und Handeln.

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Regionalentwicklung

Schrumpfung als Chance

Großstädte wie München wachsen und werden immer teurer, ländliche Regionen scheinen abgehängt: Boomende Zentren sind ohne ihre Gegenpole nicht zu haben. Wenn wir Rückzug und Rückbau als Chance begreifen, betroffene Gebiete als Lebens- und Erlebnisräume neu zu positionieren, können periphere Räume Attraktivität zurückgewinnen.

Für Elisa Innerhofer und Harald Pechlaner sind Schrumpfung und Rückbau weniger das Gegenteil von Wachstum als vielmehr Teil einer Entwicklung. In ihrem Buch Schrumpfung und Rückbau. Perspektiven der Regional- und Destinationsentwicklung > plädieren sie dafür, Schrumpfungsprozesse aktiv zu gestalten, um die Herausforderungen und Probleme peripherer Räume gezielt angehen zu können.

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Demokratie

Vorwärtsverteidigung durch Partizipation

Die Demokratie ist durch Vertrauensverlust bedroht, was rechtspopulistische Bewegungen geschickt ausnutzen. Ist das das Ende dieser jahrhundertealten Idee? Ganz und gar nicht! Ute Scheub und der Verein Mehr Demokratie e.V. sind überzeugt, dass die Demokratie dem menschlichen Grundbedürfnis nach Resonanz entspringt. Um die aktuelle Resonanzstörung zwischen Regierenden und Regierten zu beseitigen, empfehlen sie Volksabstimmungen, ausgeloste Bürgerräte, Bürgergutachten, kurz: eine Vorwärtsverteidigung der Demokratie durch neue partizipative Formen.

Ihr Buch Demokratie – die Unvollendete >, das Beispiele aus der Praxis und kreative Denkmodelle präsentiert, gibt es kostenfrei als PDF zum Herunterladen.

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Energie

Fahrplan für den Kohleausstieg

Sie ist für den Großteil der CO2-Emissionen aus der Stromproduktion verantwortlich, sie gilt als Dreckschleuder und verursacht hohe Folgekosten – eigentlich sollte die Kohle als Energieträger längst ausgedient haben. Doch der Ausstieg geht nur langsam voran. Die aktuelle Ausgabe der politischen ökologie Kursbuch Kohleausstieg. Szenarien für den Strukturwandel > zeigt, wie es gehen könnte: Sie porträtiert Akteure, die den Strukturwandel voranbringen, diskutiert, wie ein sozialverträglicher Kohleausstieg mach- und finanzierbar ist und wie ihn andere Länder gestalten. Damit liefert sie einen Fahrplan, den die kommende Bundesregierung nur noch umzusetzen bräuchte.

Lassen Sie sich in der kostenlosen Leseprobe von Sebastian Zoepp, dem Geschäftsführer der Spreeakademie Cottbus überzeugen, der Tausend gute Gründe für den Kohleausstieg in Deutschland gefunden hat.

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Bienen

Lasst Unkraut wachsen!

Das Summen und Brummen auf Wiesen und Feldern ist in den letzten Jahren leiser geworden. Einerseits gibt es weniger Bienen, andererseits finden die Übriggebliebenen außerhalb der Städte einfach nicht mehr genug Futter. Die Landwirtschaft trägt mit der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln eine Mitschuld an dem Drama. Slow-Food-Vorsitzende Ursula Hudson fordert deshalb eine Umkehr auf dem Acker und einen Ausstieg aus der konventionellen Landwirtschaft: mehr Unkräuter! Ihre Kolumne aus dem Dossier "Bienen & Honig" des aktuellen Slow Food Magazins > lesen Sie als kostenlose Leseprobe.

Und falls Sie noch ein (früh-)sommerliches Essen suchen: Anke Klitzing empfiehlt Dicke Bohnen. Das Pulen lohnt sich, und die Leseprobe gibt's kostenlos!

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Umweltbildung

Philosophieren im Nationalpark

Sollen wir die Natur um ihrer selbst willen bewahren oder nur weil wir etwas davon haben? Was nützt es, einen seltenen Pilz zu schützen, der doch scheinbar bloß eine Kruste an einem Baumstamm ist? Es sind keine leichten Fragen, mit denen sich Jugendliche im Nationalpark Bayerischer Wald beschäftigen. Umweltpädagoge Thomas Michler sieht im Lernen mit und in der Natur eine Chance, sich mit gesellschaftlichen Wertvorstellungen auseinanderzusetzen. Deshalb ist das Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen mittlerweile wichtiger Bestandteil im Bildungsangebot des Nationalparks.

Erfahren Sie in unserer kostenfreien Leseprobe der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nationalpark > mehr darüber, wie die Vielfalt der Natur zum Nachdenken anregt und welche Abenteuer in der geschützten Wildnis auf die Besucher(innen) warten.

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Wirtschaftswissenschaften

Grenzen anerkennen

Die Menschheit wirtschaftet seit Jahrzehnten, als gäbe es mehr als nur eine Erde. Die Folgen von Klimawandel und maßlosem Ressourcenverbrauch sind längst bekannt. Aber so notwendig eine Transformation unserer Wirtschafts- und Lebensweise scheint, so wenig klar ist oft, wie sie gelingen kann. Die Zeitschrift Ökologisches Wirtschaften will die Wirtschaftswissenschaften für diese Herausforderung in die Pflicht nehmen. Bereits vor einem Jahr rief sie zu einer paradigmatischen Wende in der Ökonomik auf: Diese solle sich die Einhaltung der planetaren Grenzen zum obersten Gebot machen.

Warum dies eine Provokation der etablierten Wissenschaft bedeutet und wie sich das Konzept sinnvoll ausbauen und praktisch ausgestalten lässt, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften >.

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Zukunftskonferenz

Eine Landkarte für die Zukunft

Wie wird und wie soll sich Deutschland langfristig entwickeln? Wie entsteht "Mut zur Veränderung"? Und wie lässt sich ein Abgleiten in eine Gesellschaft der Ausgrenzung und Abschottung verhindern? Diese und andere Fragen will die Initiative D2030 auf ihrer Zukunftskonferenz am 6. & 7. Juli 2017 > in Berlin mit ihren Gästen diskutieren. Am Ende sollen die Eckpunkte für ein Memorandum zur Bundestagswahl 2017 verabschiedet werden. Dabei geht es nicht um Tagespolitik oder einen "Masterplan Zukunft", sondern um eine vorausschauende Politikgestaltung für eine offene, lern- und zukunftsfähige Gesellschaft. Der oekom verlag ist mit einem Büchertisch vor Ort – besuchen Sie uns!

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Herbsttitel

Jetzt schon vorbestellen!

Sie wollen über Pestizideinsatz in der Landwirtschaft mitdiskutieren, wenn am 4. September "Das Wunder von Mals" erscheint? Oder die Kunstwerke der Natur in "Das Nest" bewundern? Sie warten gespannt auf die Stoffgeschichte "Seltene Erden", die ab 2. Oktober endlich eine umfassende Zusammenschau über die seltenen Edelmetalle bietet? Verpassen Sie nicht Ihren Lieblingstitel und bestellen Sie schon jetzt versandkostenfrei die Bücher unseres Herbstprogramms >!

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Veranstaltungen

01.06., 19:00 Uhr21:00 Uhr, München, Münchner Zukunftssalon: Vortrag von Felix Ekardt im Münchner Zukunftssalon. Weitere Informationen finden Sie hier >.
08.06., 16:00 Uhr18:00 Uhr, Mainz, Geographisches Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Vortrag mit Ulrich Grober an der Universität Mainz. Weitere Informationen finden Sie hier >.
09.06.11.06., Rehburg-Loccum, Evangelische Akademie Loccum: Atommüll-Lager: Was soll wann wie wohin – und wer macht was?. Weitere Informationen finden Sie hier >.
09.06., 19:00 Uhr21:00 Uhr, Erfurt, Hirschgarten: Lesung mit Ulrich Grober zum "Aktionstag Nachhaltigkeit". Weitere Informationen finden Sie hier >.
11.06., 11:00 Uhr19:00 Uhr, Berlin, Brandenburger Tor: oekom-Stand auf Umweltfestival 2017. Weitere Informationen finden Sie hier >.
12.06., 19:00 Uhr21:00 Uhr, Berlin, Stratum Lounge: Vortrag von oekom Autor Markus Bogner in der Stratum Lounge Berlin. Weitere Informationen finden Sie hier >.
12.06.14.06., 13:00 Uhr12:45 Uhr, Hofgeismar, Evangelische Akademie Hofgeismar: Eine grüne Reformation!? Aufbrüche Ökologischer Theologie in der planetarischen Krise. Weitere Informationen finden Sie hier >.
14.06., 18:00 Uhr21:00 Uhr, Hamburg, Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.: Von der imperialen Lebensweise zur sozial-ökologischen Transformation - Welche Rolle spielt die Digitalisierung?. Weitere Informationen finden Sie hier >.
16.06., 16:30 Uhr23:59 Uhr: Slow-Food-Vereinsjubiläum im Bremer Rathaus. Weitere Informationen finden Sie hier >.
17.06., 10:00 Uhr, Köln, Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V.: RADKOMM #3. Weitere Informationen finden Sie hier >.
18.06., 13:00 Uhr17:00 Uhr, Oldenburg, Exerzierhalle: 85. Tag für Denkmalpflege - Mit Daniel Fuhrhop. Weitere Informationen finden Sie hier >.
20.06., Berlin, Landesvertretung Baden-Württemberg: Umwelttagung von AöL, UnternehmensGrün und B.A.U.M.. Weitere Informationen finden Sie hier >.
21.06.22.06., Grebenstein, Lehr- und Versuchsbetrieb Hessische Staatsdomäne Frankenhausen: Öko-Feldtage 2017. Weitere Informationen finden Sie hier >.
22.06., 9:30 Uhr10:30 Uhr, Berlin, Heinrich-Böll-Stiftung – Bundesstiftung Berlin: "Wirtschaft im Zukunfts-Check": Buchvorstellung und Diskussion. Weitere Informationen finden Sie hier >.
25.06., München, Ökologisches Bildungszentrum München (ÖBZ): ÖBZ-Aktionstag am Tag der offenen Gartentür. Weitere Informationen finden Sie hier >.
26.06.27.06., 11:00 Uhr18:00 Uhr, München, Alte Kongresshalle: Buen Vivir Konferenz mit Alberto Acosta in München. Weitere Informationen finden Sie hier >.
27.06., 18:00 Uhr20:00 Uhr, München, GLS Bank München: Handwerk hat Zukunft. Weitere Informationen finden Sie hier >.
05.07., 17:00 Uhr19:00 Uhr, Hamburg, Zinnschmelze: Wie die imperiale Lebensweise eine gutes Leben für alle verhindert. Weitere Informationen finden Sie hier >.
06.07.07.07., 18:00 Uhr17:00 Uhr, Berlin, Colonia Nova: D2030 – Die Zukunftskonferenz. Weitere Informationen finden Sie hier >.
12.07., Berlin, Heinrich-Böll-Stiftung – Bundesstiftung Berlin: Postwachstums-Politiken in Zeiten von Rechtspopulismus. Weitere Informationen finden Sie hier >.
12.07., 19:00 Uhr20:30 Uhr, Eisenach, Thüringer Museum Eisenach - Stadtschloss: Lesung mit Ulrich Grober in Eisenach. Weitere Informationen finden Sie hier >.
13.07.16.07., Ludwigsburg, Central & Union Filmtheater e.K.: NaturVision Filmfestival. Weitere Informationen finden Sie hier >.
14.07.16.07., 16:00 Uhr16:00 Uhr, Düsseldorf, Heinrich-Böll-Stiftung NRW: Sommerakademie Heinrich-Böll-Stiftung NRW, Düsseldorf "Anders leben, arbeiten & wirtschaften – Gesellschaft im Wandel". Weitere Informationen finden Sie hier >.

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Impressum:

oekom verlag GmbH
Waltherstraße 29
80337 München
Geschäftsführer: Jacob Radloff
Amtsgericht München HRB 102023
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Redaktion:

Bettina Reinemann
Fon +49/(0)89/54 41 84 – 34
Fax +49/(0)89/54 41 84 – 49
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