Die neuesten Informationen zu Umwelt & Nachhaltigkeit.
© Fotolia/IrkIngwer
Liebe Leserinnen und Leser,
Sommerzeit ist Reisezeit: Wohin soll es dieses Jahr gehen? Wie kommen Sie hin – Bus, Bahn, Auto, Flugzeug? Was wollen Sie erleben, welche Entdeckungen wollen Sie machen? Und wer verdient an Ihrem Aufenthalt: der Wirt vor Ort oder ein globaler Tourismuskonzern? Wie stark wird Ihr ökologischer Fußabdruck anwachsen?
Rechtzeitig zum Beginn der Sommerferien-Saison widmet das Slow Food Magazin sein Dossier dem Thema Reisen, mit vielen Tipps für alternative Reiseideen und slowe Entdeckungen. Wir wünschen schon jetzt gute Reise!
Als passende Lektüre für Ihre Reise empfehlen wir Ihnen in jedem Fall unsere Neuerscheinungen im Juni!

Inhalt

7. Verkehrswende reloaded: Freie Fahrt für nachhaltige Mobilität >
8. Arts-based Research: Wenn Kunst Wissen schafft >
9. Natur im Städtebau: Mensch und Tier in Nachbarschaft >
10. Blaupause für einen gerechten Welthandel: Raus aus der Freihandelsfalle!  >

Slow Reisen

Unterwegs mit Genuss und gutem Gewissen
Rund 1,3 Milliarden Menschen waren 2017 auf einer Fernreise unterwegs, mehr als doppelt so viele wie vor 20 Jahren. Mit dem Erfolg des internationalen Tourismus werden auch dessen Schattenseiten deutlicher: Reisen bedeutet eben nicht nur Sonne, Strand und Sightseeing, sondern auch Treibhausgase, Wasserknappheit und Müll.
Wie Sie umwelt- und sozialverträglich unterwegs sind und gleichzeitig genussvoll Erholung finden, lesen Sie im Dossier "Slow Reisen" des aktuellen Slow Food Magazins >. Und für die Daheimgebliebenen erkundet der "Slow Food Check" einen italienischen Klassiker: Basilikum-Pesto – den Artikel finden Sie auch als kostenlose Leseprobe.

Nach oben

Umweltbildung

Wie ein Arbeitseinsatz Denkräume öffnen kann
Wir müssen unseren Material- und Energieverbrauch reduzieren: Eine gesellschaftliche Trendwende tut not. Aber wie lassen sich zukunftsfähige Lebensstile in der Praxis etablieren? Eine Antwort bietet das Konzept der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE).
In der "Waldschule für die biologische Vielfalt" des Bergwaldprojekts e.V. werden Jugendliche und junge Erwachsene durch Naturschutzarbeiten in heimischen Ökosystemen am Schutz und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen direkt beteiligt. Beim Arbeitseinsatz öffnen sich Räume des gemeinsamen Nachdenkens über zentrale Nachhaltigkeitsfragen. Dieser BNE-Ansatz wird in Vom Wald in die Welt. Naturschutzarbeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Jugendlichen > diskutiert und anhand von Evaluationsergebnissen praktisch vorgestellt. Ein Lesebuch für alle, die sich – nicht nur pädagogisch – für eine zukunftsfähige Gesellschaft einsetzen.

Nach oben

Naturgesetze

Basiswissen für die Gestaltung des Wandels
Kann ein Elefant über einen Artgenossen springen? Natürlich nicht – obwohl die gleiche Aufgabe für einen Hasen leicht ist. Dass wir mit linearem Denken nicht weit kommen, ist aber nicht immer so leicht zu erkennen: Wir neigen zum einfachen Extrapolieren und verwechseln gerne Korrelationen mit Kausalitäten. Doch ohne ein grundlegendes Verständnis von Wachstumsgesetzen und Rückkopplungen, von biologischen Mechanismen und Naturgesetzen werden wir die Herausforderungen unserer Zeit – von Dauerstau bis Klimawandel – nicht lösen können.
Michael F. Jischa, emeritierter Professor für Technische Mechanik an der TU Clausthal und Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, bietet Abhilfe: Dynamik in Natur und Technik. Wandel verstehen und gestalten > ist ein Crash-Kurs in naturwissenschaftlich-technischem Basiswissen und diskutiert darüber hinaus die Frage, wie Nachhaltigkeit im Anthropozän erreicht werden kann.

Nach oben

Metalle

Vom Kupferbeil zum Smartphone
Metalle sind eine der materiellen Voraussetzungen unserer Zivilisation. Der heutige Übergang in das "All Metals Age" ist so weitreichend wie der Übergang zur Kupfer- oder Eisenzeit. Der Umgang mit diesen wertvollen Ressourcen ist deshalb eine Schlüsselfrage der Menschheit. Das bisher vorherrschende lineare System – Produkte werden hergestellt, genutzt und entsorgt – ist überholt. Eine zukunftsfähige Ressourcenbewirtschaftung muss zirkulär sein.
Martin Held und seine Mitherausgeber(innen) schlagen in Metalle auf der Bühne der Menschheit. Von Ötzis Kupferbeil zum Smartphone im All Metals Age > einen Bogen von der frühen Kupferzeit bis zur Gegenwart des Smartphones, in dem vierzig verschiedene Metalle verbaut sind. Dabei beleuchten sie Aspekte wie Macht und Raubbau, Metallverschwendung und -dissipation im Anthropozän genauso wie die Faszination, die Metalle auf Kunst und Handwerk ausüben.

Nach oben

Klimaschutz I

Das Potenzial der Energiesuffizienz
Für die Verringerung unserer Kohlendioxidemissionen stehen bisher vor allem technische Lösungen im Fokus: Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Eine dritte, bislang wenig beachtete Strategie ist die Energiesuffizienz: Ihr Ziel ist es, die Nachfrage nach energieintensiven Gütern und Dienstleistungen durch Verhaltensänderungen zu verringern.
Zwei dafür wesentliche Sektoren behandelt Marie-Christine Grönes in Energiesuffizienz in der Stadtentwicklung. Akteure – Strategien – Szenarien >: die Raumwärme der privaten Haushalte und den alltäglichen Personenverkehr. Zusammen verursachen sie 40 Prozent der städtischen Energienachfrage. Am Beispiel eines Wuppertaler Stadtteils werden lokale Akteure vorgestellt und geeignete Strategien analysiert. In Szenarien bis zum Jahr 2050 werden die Einsparmöglichkeiten quantitativ abgeschätzt und die Auswirkungen auf das Alltagsleben der Menschen anschaulich beschrieben.

Nach oben

Klimaschutz II

Mobilitätssuffizienz messen und fördern
Wer von Nachhaltigkeit spricht, kann von Mobilität nicht schweigen. Schon heute können wir die Treibhausgasemissionen um zwei Drittel senken: durch suffizientes Mobilitätsverhalten. Denn Suffizienz kann – durch ein verändertes Konsumverhalten und einen dadurch verringerten Ressourcenaufwand und Umweltverbrauch – die Schädigung der Umwelt deutlich reduzieren.
Markus Profijt definiert in Mobilitätssuffizienz. Grundlagen – Messung – Förderung > erstmals, wie die Mobilitätssuffizienz und die dafür geeigneten Handlungsoptionen gemessen werden können. Die Ergebnisse seiner empirischen Pilotstudie zeigen, wie die Mobilitätsbedürfnisse und das Mobilitätsverhalten suffizient handelnder Personen aussehen. Aus seinen Analyseergebnissen entwickelt er Handlungsempfehlungen für die kommunale Praxis zur Förderung der Mobilitätssuffizienz.

Nach oben

Verkehrswende reloaded

Freie Fahrt für nachhaltige Mobilität
Moderne Gesellschaften sind mobile Gesellschaften – und noch immer legen wir viele Wege mit dem privaten, fossil befeuerten PKW oder mit dem Flugzeug zurück. Nachhaltig ist das nicht. Doch wie bleiben wir mobil, ohne die Grenzen des Planeten weiter auszureizen? Demografischer Wandel, Klimaziele, Digitalisierung und neue Antriebssysteme forcieren einen grundlegenden Wandel unseres Verkehrssystems. Wohin die Reise gehen soll und mit welchen Fortbewegungsmitteln wir diese Reise antreten, ist allerdings noch unklar.
Im Schwerpunktthema "Verkehrswende" beleuchtet die neue Ausgabe von Ökologisches Wirtschaften > die Mobilität von morgen und wagt dabei einen Blick über den Tellerrand klassischer Mobilitätskonzepte.

Nach oben

Arts-based Research

Wenn Kunst Wissen schafft
Nachhaltigkeitsforschung mit Ozzy Osbourne, Julia Roberts und Ai WeiWei? Wenn es um die Lösung von Umweltproblemen geht, sind Literaturstudium, empirische Forschung und wissenschaftliche Veröffentlichungen nicht immer die Mittel der Wahl. Die Kunst – sei es in Form von Musik, Erzählungen, Poesie, Theater, Film oder Bildende Kunst – spricht uns auf emotionaler Ebene an und vermittelt abstrakte Themen intuitiv nachvollziehbar. Gerade für die Nachhaltigkeitsforschung ist die Kunst also ein interessantes Mittel, um ihre Ziele zu erreichen.
In der neuen Ausgabe von GAIA > beleuchtet Harald Heinrichs das Potenzial kunstbasierter Forschung in den Nachhaltigkeitswissenschaften. Lesen Sie diesen und weitere Artikel kostenlos im Open Access.

Nach oben

Natur im Städtebau

Mensch und Tier in Nachbarschaft
Nicht nur den Menschen zieht es in die Stadt; auch Wildtiere finden in Parks, an Häuserwänden und in Vorgärten ein neues Zuhause. Wenn natürliche Lebensräume zu Bauland werden, sind Bauherren und Kommunen verpflichtet, bereits bei der Planung den Naturschutz zu berücksichtigen. Mit tierfreundlichen Gebäuden, Anlagen und Grünflächen wäre es ein Leichtes, Stadt und Natur zu verbinden und bedrohten Arten Zuflucht zu bieten. In ihrer aktuellen Ausgabe "Mehr Natur wagen" fordert die Zeitschrift Nationalpark > mehr Natur im Städtebau.
Lernen Sie in den Leseproben der aktuellen Ausgabe den Naturfilmemacher Jan Haft kennen und begleiten Sie Luzia Pesch auf einer Entdeckungstour durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Nach oben

Blaupause für einen gerechten Welthandel

Raus aus der Freihandelsfalle!
Die EU setzt weiter voll auf Freihandel. Das Versprechen: Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze. Dabei zeigt die Erfahrung, dass neoliberale Handelspolitik dringende gesellschaftliche Probleme eher verschärft als löst. Statt den allgemeinen Wohlstand zu steigern, produzieren TTIP, CETA und Co. wenige Gewinner(innen) und viele Verlierer(innen). Kein Wunder also, dass der Widerstand gegen weitere Freihandelsabkommen wächst.
Die aktuelle Ausgabe der politischen ökologie > "Gerechter Welthandel" geht der Frage nach, wieviel Globalisierung wir wirklich brauchen und nach welchen Prinzipien sie zu gestalten ist, damit sie Mensch und Natur dient.

Nach oben

Veranstaltungen

12.06.14.06., 9:30 Uhr15:30 Uhr, Bernburg-Strenzfeld, Internationales DLG-Pflanzenbauzentrum (IPZ): DLG-Feldtage – Der Treffpunkt für Pflanzenbauprofis. . Weitere Informationen finden Sie hier >.
13.06., 17:30 Uhr19:00 Uhr, Nürnberg, Technische Hochschule Nürnberg: Transformationsprozesse in der Zivilgesellschaft oder: Der notwendige Wandel in den Köpfen. Weitere Informationen finden Sie hier >.
14.06., 19:00 Uhr21:00 Uhr, Berlin, stratum lounge: „Nicht über unsere Köpfe“ | Buchpräsentation mit Erich Visotschnig. Weitere Informationen finden Sie hier >.
15.06., 9:00 Uhr13:00 Uhr, Neumarkt in der Oberpfalz, Festsäle der Residenz: Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz. Weitere Informationen finden Sie hier >.
16.06., 11:00 Uhr17:00 Uhr, Köln, Die Alte Feuerwache Köln: RADKOMM #4 Kongress "Aufbruch Fahrrad". Weitere Informationen finden Sie hier >.
18.06., Neukalen, Projekthof Karnitz e.V.: Transmedia Storytelling – Kultur des Klimawandels. Weitere Informationen finden Sie hier >.
18.06., 19:00 Uhr22:00 Uhr, Berlin, Rosa-Luxemburg-Stiftung : Diskussionsvortrag "Was bleibt vom guten Leben?" Ecuador nach der Bürgerrevolution. Weitere Informationen finden Sie hier >.
22.06.24.06.: Erdfeste 2018: Erde sein – Lebendigkeit neu wahrnehmen und denken . Weitere Informationen finden Sie hier >.
28.06., 19:00 Uhr20:00 Uhr, Konstanz, Zimmerbühne in der Niederburg: »Einfach anders wohnen« | Vortrag zum Ratgeber. Weitere Informationen finden Sie hier >.
30.06., 10:30 Uhr17:45 Uhr, Berlin, Tagungswerk: Konferenz "Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?". Weitere Informationen finden Sie hier >.
04.07., 19:00 Uhr21:00 Uhr, München, Münchner Zukunftssalon: »Nicht über unsere Köpfe« | Vortrags- und Gesprächsabend mit Dr. Erich Visotschnig. Weitere Informationen finden Sie hier >.
07.07., 17:00 Uhr23:00 Uhr: Preisverleihung STADTRADELN München 2018. Weitere Informationen finden Sie hier >.
12.07., 19:30 Uhr21:00 Uhr: »Time is Honey« | Tischgespräch mit Prof. Dr. Karl-Heinz Geißler. Weitere Informationen finden Sie hier >.
13.07.14.07., 15:00 Uhr17:00 Uhr, Bad Boll, Evangelische Akademie Bad Boll: Tagung "Wege zu einer anderen Ökonomie". Weitere Informationen finden Sie hier >.
14.07., 8:00 Uhr17:30 Uhr, Augsburg, Technologiezentrum Augsburg: Barcamp Digitalisierung. Weitere Informationen finden Sie hier >.
19.07., Ludwigsburg, Central Theater: NaturVision Filmfestival. Weitere Informationen finden Sie hier >.
10.08.12.08., Nahrendorf, Hof Tangsehl: Basis-Kurs Solidarische Landwirtschaft. Weitere Informationen finden Sie hier >.
25.08.28.08., 13:30 Uhr12:30 Uhr: Europäisches Forum Alpbach 2018 | Politische Gespräche. Weitere Informationen finden Sie hier >.
28.08.30.08., 10:00 Uhr20:00 Uhr: Europäisches Forum Alpbach 2018 | Wirtschaftsgespräche. Weitere Informationen finden Sie hier >.
14.09.15.09., Lüneburg, Leuphana Universität Lüneburg: Internationaler Cradle-to-Cradle-Kongress. Weitere Informationen finden Sie hier >.
19.09.20.09., 12:00 Uhr15:00 Uhr, Kassel, Kongress-Palais in Kassel-Wilhelmshöhe: Agenda-Konferenz der Sozial-ökologischen Forschung. Weitere Informationen finden Sie hier >.
23.09., 9:00 Uhr17:30 Uhr, Augsburg, Augsburger Schwabenhallen: BioSüd – Die Messe für den Fachhandel. Weitere Informationen finden Sie hier >.
10.10.11.10., Dessau , Technikmuseum Hugo Junkers: Netzwerk 21 Kongress. Weitere Informationen finden Sie hier >.

Nach oben

Impressum:
oekom verlag GmbH
Waltherstraße 29
80337 München
Geschäftsführer: Jacob Radloff
Amtsgericht München HRB 102023
www.oekom.de >

Redaktion:
Bettina Reinemann
Fon +49/(0)89/54 41 84 – 34
Fax +49/(0)89/54 41 84 – 49
E-Mail newsletter@oekom.de >
© copyright 2018 by oekom verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Sollten Sie diese Nachricht ungewollt erhalten haben, bitten wir Sie um Entschuldigung. Wenn Sie den oekom-Newsletter nicht mehr beziehen möchten, klicken Sie bitte hier > oder senden einfach eine E-Mail an newsletter@oekom.de >

Wenn Sie Ihre Empfänger-Adresse oder Ihre gespeicherten Daten ändern wollen, klicken Sie bitte hier. >

Hat Ihnen dieser Newsletter gefallen?
Dann empfehlen Sie ihn doch an Ihre interessierten Freundinnen und Freunde, Bekannten oder Kolleg(inn)en weiter. Gerne nehmen wir weitere E-Mail-Adressen in den Verteiler auf.

Aber auch wenn Sie Kritik äußern wollen, haben wir ein offenes Ohr und freuen uns über Ihre Anregungen und Ideen. Schreiben Sie uns an newsletter@oekom.de >
Folgen Sie uns auf unseren Social-Media-Kanälen: