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Nationalpark: Aktuelle Meldungen

10.2.2017

Welche Chancen in der Einrichtung eines Nationalparks für die Region liegen, hat nun die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betont. Seit einiger Zeit wird über einen dritten bayerischen Nationalpark im Spessart diskutiert. Lesen Sie hier das ganze Interview.

8.12.2016

Im Naturschutzpanorama von Nationalpark 4/2016 berichten wir über eine mögliche Erweiterung des Wildnisgebietes Dürrenstein. Zwei ausführliche Berichte aus den Jahren 2010 und 2014 lesen Sie hier.

7.12.2016

Über das Jubiläum im Nationalpark Donau-Auen und die Bedrohung des polnischen Urwalds Białowieża finden Sie hier ausführliche Berichte, die bereits in Nationalpark 2/2016 erschienen sind.

6.12.2016

Ulrich Eichelmann berichtet in der Titelgeschichte in Nationalpark 4/2016 über die Bedrohung der Natur durch Staudammprojekte. 2.700 Wasserkraftprojekte sind zwischen Slowenien und Albanien geplant, 113 davon in Nationalparken. Hier finden Sie Fotos und eine Übersichtskarte über die Staudammprojekte am Balkan als Ergänzung:

Huchenrogner
Fluss Vjosa (© Gregor Subic)
Wasserkraftwerke am Balkan
Fluss Tara (© A. Vorauer)

24.8.2016

Begleitend zum Erscheinen von Nationalpark 3/2016 haben wir folgende Zusatzinformationen für Sie zusammengestellt:

- Im "Panorama" wird auf Seite 7 auf einen Artikel von Wilhelm Breuer aus Nationalpark 1/2015 Bezug genommen ("Im Schatten der Energiewende. Vogeltod durch Stromschlag") und auf Seite 9 auf einen Artikel von Gabriel Schwaderer aus Nationalpark 2/2016 ("Tatort Adria. Vogelmord auf dem Balkan – Ein breites Bündnis von Naturschützern kämpft dagegen")

- Auf Seite 25 wird auf eine Liste der Vögel verwiesen, die Herbert Zucchi während seines morgendlichen Spaziergangs rund um das fränkische Wasserschlösschen Dutzenthal gehört hat. Diese Liste finden Sie hier.

- Begleitend zum Beitrag "Zeitreisen in die Erdgeschichte. Abenteuer Geopark" auf Seite 26 aus Nationalpark 3/2016 gibt es folgende Zusatzinformationen:
1. Informationen zum Besuch um Geopark GrenzWelten
2. Eine Karte aller Geoparke in Deutschland
3. Eine Auflistung aller Geoparke in Deutschland

- Zusätzliches Bildmaterial aus dem Nationalpark Šumava:

Im Kar unterhalb des Plöckensteins, dem höchsten Berg des Nationalparks Šumava (1.378 m ü. NN), entstand vor mehr als achttausend Jahren ein Gletschersee, dessen Umgebung zu den unberührtesten Gebieten des Böhmerwaldes gehört. Dies bezeugt u. a. die 2006 hier gefundene 559 (!) Jahre alte Fichte. (© Štěpán Rosenkranz)
Ungarischer Enzian wird zwar nicht mehr wie einst zum Bittermachen von Likören verwendet, aber jedes Treffen mit ihm macht den Ausflug würziger. (© Dana Zývalová)
Ergebnis der Tätigkeit des Borkenkäfers ist der "trockene" Fichtenwald, der jedoch vital bleibt und sich selber erneuern kann. Der Wald besteht durch die Samenbank in der Erde, durch Sämlinge auf dem Totholz und kleine Bäume im Untergehölz. In solchem Wald ist die Biodiversität nachweislich gestiegen. (© Štěpán Rosenkranz)
Der wilde Vydra-Fluss gehört zu den bekanntesten Flüssen Tschechiens. Durch die gewaltigen Steinblöcke in seinem Flussbett und sein aus Mooren stammendes braunes Wasser ist er unverwechselbar. Insgesamt erstreckt sich der Flusslauf nur auf 11 Kilometer, neben dem jedoch 7 Kilometer lang ein beliebter Naturlehrpfad verläuft, der auch mit dem Rollstuhl befahrbar ist. (© Štěpán Rosenkranz)
Eine der entlegensten Stellen im Nationalpark, die jedoch sogar mit dem Fahrrad gut zu erreichen ist, ist Březník (Pürstling). Wilde Wälder umgeben waldfreie Flächen im Lusental, wo Blumen wie der Enzian, Blaue Tarant, Arnika wachsen. Am Horizont des Tals erblickt man den markanten kahlen Lusen-Gipfel des Bayerischen Waldes. (© Štěpán Rosenkranz)
Bergfichtenwälder sind die wertvollsten Ökosysteme des Nationalparks Šumava. Sie bewachsen die höchsten Gipfel der Berge und erneuern sich nach einem Borkenkäfer-Befall wieder großflächig. (© Pavel Hubený)
Der wilde Vydra-Fluss gehört zu den bekanntesten Flüssen Tschechiens. Durch die gewaltigen Steinblöcke in seinem Flussbett und sein aus Mooren stammendes braunes Wasser ist er unverwechselbar. Insgesamt erstreckt sich der Flusslauf nur auf 11 Kilometer, neben dem jedoch 7 Kilometer lang beliebter Naturlehrpfad verläuft, der auch mit dem Rollstuhl befahrbar ist. (© Štěpán Rosenkranz)
Eine der entlegensten Stellen im Nationalpark, die jedoch sogar mit dem Fahrrad gut zu erreichen ist, ist Březník (Pürstling). Wilde Wälder umgeben waldfreie Flächen im Lusental, wo Blumen wie der Enzian, Blaue Tarant, Arnika wachsen. Am Horizont des Tals erblickt man den markanten kahlen Lusen-Gipfel des Bayerischen Waldes. (© Pavel Hubený)
Ergebnis der Tätigkeit des Borkenkäfers ist der "trockene" Fichtenwald, der jedoch vital bleibt und sich selber erneuern kann. Der Wald besteht durch die Samenbank in der Erde, durch Sämlinge auf dem Totholz und kleine Bäume im Untergehölz. In solchem Wald ist die Biodiversität nachweislich gestiegen. (© Dana Zývalová)
© Vladislav Hopek
Ergebnis der Tätigkeit des Borkenkäfers ist der „trockene“ Fichtenwald, der jedoch vital bleibt und sich selber erneuern kann. Der Wald besteht durch die Samenbank in der Erde, durch Sämlinge auf dem Totholz und kleine Bäume im Untergehölz. In solchem Wald ist die Biodiversität nachweislich gestiegen. (© Štěpán Rosenkranz)
 

22.8.2016

Ein kritisches Interview zum 30-jährigen Bestehen des Nationalparks Wattenmeer ist kürzlich hier erschienen: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Beim-Nationalpark-Wattenmeer-geht-es-nur-um-Tourismus,wattenrat102.html

8.7.2016

Wahl zum beliebtesten Naturwunder in Deutschland – jetzt abstimmen!
zum siebten Mal lädt die Heinz Sielmann Stiftung zusammen mit EUROPARC Deutschland e. V. das Internetpublikum ein, das beliebteste Naturwunder in Deutschland wählen. Vom 1. Juli bis zum 18. September 2016 haben alle Nutzer die Qual der Wahl zwischen 13 verschiedenen faszinierenden Naturschönheiten. In diesem Jahr widmet sich der Wettbewerb dem Thema "Wildnis".
Mit der Wahl zum schönsten Naturwunder möchten die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e. V. auf außergewöhnliche Naturphänomene vor der eigenen Haustür sowie in den Urlaubsregionen Deutschlands aufmerksam machen. Nach der Naturbewusstseinsstudie 2013 des Bundesumweltministeriums wird dem Thema Wildnis von der Bevölkerung bereits sehr viel Sympathie entgegengebracht. 65 % der Befragten schätzen die wilde Natur wegen ihres hohen Erlebnis- und Erholungswert. Die beiden gemeinnützigen Naturschutzorganisationen wollen mit dem Wettbewerb die Menschen auch auf die große Bedeutung dieser sensiblen Lebensräume für die biologische Vielfalt hinweisen.

Zur Wahl geht es hier: http://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder

29.6.2016

Ergänzend zum neuen Portal www.wildnis-in-deutschland.de haben wir für Sie passende Artikel aus 42 Jahren Nationalpark zusammengestellt:

- Bibelriether, Hans: Natur im Nationalpark schützen. Welche? Für wen? Wozu? (Nationalpark 3/1994, S. 29-31)

- Henschel, Uta: Faszination Waldwildnis. Nachlese zur Fachtagung im Bayerischen Wald (Nationalpark 4/1995, S. 8-11)

- Bibelriether, Hans: Faszination Wildnis – Wissenschaftliche nicht erfassbare Realität (Nationalpark 3/1998, S. 4-9)

- Knapp, Hans D.: "Wildnis". Feindbild, Heiligtum und Herausforderung (Nationalpark Sonderheft WNPC, S. 12-16)

- Bibelriether, Hans: Zwischen Frust und Freude. Waldwildnis Nationalpark Bayerischer Wald (Nationalpark 1/1999, S. 4-5)

- Trommer, Gerhard: Die Gila Wilderness – erstes Wildnis-Schutzgebiet in den USA (Nationalpark 2/1999, S. 36-39)

- Mayrhofer, Erich: Nationalpark Kalkalpen. Wildnis und Regionalentwicklung (Nationalpark 2/2000, S. 16-19)

- Trommer, Gerhard: Wildnispädagogik. Eine wichtige Zukunftsaufgabe für Großschutzgebiete (Nationalpark 4/2001, S. 8-11)

- Dister, Emil: Neue Wildnis am Rhein. Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblauchsaue (Nationalpark 1/2004, S. 33-35)

- Broggi, Mario F.: Mein Plädoyer für mehr Wildnis. Der vermeintliche "Malus" muss zum "Bonus" werden (Nationalpark 1/2014, S. 30-33)

1.6.2016

Begleitend zum Titelthema "Tatort Adria. Vogelmord auf dem Balkan" (Nationalpark 2/2016) haben wir ergänzende Informationen zusammengestellt:

- Die englische Fassung des Artikels "Last Song for Migrating Birds" von Jonathan Franzen finden Sie hier.
- Die deutsche Fassung des Artikels "Singvögel. Flug in den Tod" von Jonathan Franzen finden Sie hier.

- Wenn Sie EuroNatur dabei unterstützen wollen, Europas Singvögel zu schützen, dann richten Sie Ihre Spende bitte an diese Adresse

EuroNatur Stiftung
Bank für Sozialwirtschaft Köln
IBAN: DE42 3702 0500 0008 1820 05
SWIFT/BIC: BFSWDE33XXX
Kennwort: Zugvogel
 
oder informieren Sie sich unter www.euronatur.org/spenden

- Kartenmaterial zur Veranschaulichung des Artikels:

Karte des Neretva Deltas
Eurasisch-afrikanisches Zugvogelsystem

31.5.2016

Zum Artikel von Wolf Hockenjos ("Umleitung. Wie lernfähig sind Auerhühner?") in Nationalpark 1/2016 erreichte uns eine Zuschrift von Herrn Rudi Suchant aus der Abteilung Wald und Gesellschaft, Arbeitsbereich Wildtierökologie der Forstlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg (FVA), in der er um einen Richtigstellung verschiedener Sachverhalte in dem oben erwähnten Artikel bittet. Die Richtigstellung von Herrn Suchant können Sie hier in voller Länger nachlesen. Interessierte Leser(innen) finden hier auch die Stellungnahme unserer Autors Wolf Hockenjos zu den von Herrn Suchant kritisierten Punkten und Sachverhalten.

30.5.2016

Ein aktueller Nachtrag unseres Autors Robert Brunner zum Artikel über Biosphärenreservate in Österreich (Nationalpark 1/2016):

Der Biosphärenpark Wienerwald kommt nicht zur Ruhe. Kurz nach Erscheinen des Artikels und nur zehn Monate nach Amtsantritt hat sich die vierte Geschäftsführerin in nur zehn Jahren verabschiedet. Derzeit wird die Leitung vom Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich wahrgenommen. Die Gründe für die anhaltenden Probleme sind nicht bekannt.
Robert Brunner

27.5.2016

Hier lesen Sie eine Stellungnahme unseres Autors Robert Brunner als Reaktion auf den Leserbrief von Prof. Dr. Wolf Koenigs zum Thema "Der IS zerstört Palmyra? Na und?" (abgedruckt in Nationalpark 2/2016).

19.4.2016

Wildnis in Deutschland – alles Wichtige auf einen Blick
www.wildnis-in-deutschland.de ist die neue Webseite mit allem, was man zu Wildnis in Deutschland wissen muss. Das Portal wendet sich an diejenigen, die das Thema "Wildnis" in Deutschland voranbringen wollen und gibt ihnen Argumente, Hintergründe und Material an die Hand.

30.3.2016

Einladung zu einer außergewöhnlichen Protestaktion
Vom 16. April bis 20. Mai 2016 werden Kajakfahrer aus ganz Europa die schönsten Balkanflüsse befahren. Die sogenannte "Balkan Rivers Tour" ist eine Aktion gegen den Staudamm-Tsunami, der die einzigartigen Flusslandschaften der Balkanhalbinsel zu zerstören droht.
Ohne Rücksicht auf Schutzgebiete, bedrohte Arten oder die lokale Bevölkerung sollen zwischen Slowenien und Albanien ca.  2.700 Wasserkraftwerke gebaut werden. An vielen dieser Projekte sind Banken und Firmen aus westeuropäischen Ländern wie Österreich, Deutschland und Italien beteiligt.
Im Rahmen der Balkan Rivers Tour finden Veranstaltungen an insgesamt 11 verschiedenen Flüssen statt. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

24.3.2016

Veranstaltungstipp: "Deutsch-Polnische Oder-Tagung: Ausbau, Hochwasserschutz und Ökologie" am 2. April in Schwedt/Oder

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt wurde am 27. April 2015 von Warschau und Berlin das "Abkommen über die gemeinsame Verbesserung der Situation an den Wasserstraßen im deutsch-polnischen Grenzgebiet" unterzeichnet. Darin wurde eine gemeinsame Konzeption für die Regulierung insbesondere der Oder vereinbart, die für besseren Wasserabfluss an der Grenzoder sowie für stabile Fahrwasserverhältnisse für die Eisbrecherflotte im Rahmen des Hochwasserschutzes sorgen soll.

Für den polnischen Teil wurde dazu das "Odra-Vistula Flood Management Project" der Weltbank über insgesamt 1.202 Mio. € aufgesetzt, welches nicht nur Maßnahmen an der Unteren und Mittleren Oder, sondern auch an der Glatzer Neiße und Oberen Weichsel vorsieht. Auch die Wiedernutzung des Zwischenoderlandes, Teil der Kernzone des Internationalparks Unteres Odertal, ist im Projekt aufgeführt.

Die aktuellen Herausforderungen bestehen in der Auseinandersetzung mit dem verdeckten Ausbau der Oder sowie der Wiedernutzung des Zwischenoderlandes und anderer geschützter Gebiete. Die Veranstaltung wird die Ziele der Stromregelungskonzeption, die Bewertung der Folgen und die Kriterien des Naturschutzes aufzeigen und darüber hinaus einen Raum für Vernetzung, Diskussion und Stärkung der deutsch-polnischen Zivilgesellschaft im Bereich Ökologie schaffen.

Alle Informationen zur Tagung finden Sie hier.

23.3.2016

Die Kraniche kommen – vielleicht ein letztes Mal
Industrielle Windenergieanlage gefährdet ein Wildtier-Paradies in Mecklenburg-Vorpommern

Die Kraniche kommen. Viele Tausend der majestätischen Vögel sind nach ihrem kräftezehrenden Nonstop-Flug aus dem Süden Europas jetzt im Anflug auf Mecklenburg-Vorpommern. Die ersten sind bereits gelandet, um ihre Brutplätze zu besetzen und ihre spektakulären Balztänze aufzuführen. Der Galenbecker See ist seit Jahrhunderten ihre Heimat. Hier rasten die eleganten Vögel, hier ziehen sie ihren Nachwuchs auf. Die nahegelegene Friedländer Große Wiese ist für die "Vögel des Glücks" – so die japanische Mythologie – ein wichtiges Nahrungshabitat. Die Kraniche können nicht ahnen, dass die 4. Änderung des Flächennutzungsplanes der kleinen Gemeinde Ferdinandshof sie in naher Zukunft zu heimatlosen "Pechvögeln" machen wird. Denn genau in diesem wertvollen EU-Vogelschutzgebiet nahe der Stadt Neubrandenburg soll eine Windkraftanlage gebaut werden! Die Großanlage würde im Abstand von 3,5 bis 8 Kilometern von drei wichtigen Kranichschlafplätzen gebaut und würde den Fortbestand der Rastplätze gefährden.
Die ausgewiesene Fläche für den Bau der Windkraftanlage befindet sich direkt im Hauptflugkorridor zwischen den Schlafplätzen und den Nahrungsgewässern für Kraniche. Aber auch Grau-, Bläss- und Saatgänse sowie Höcker- und Singschwäne brauchen die Friedländer Große Wiese, die mit rund 20.000 Hektar Moorboden etwa so groß wie 25.000 Fußballfelder ist. Damit ist das Gebiet das größte und wichtigste Niedermoor in Norddeutschland! Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier.

11.3.2016

Filmtipp: BN-Film "Erinnerung an Fukushima"
Bis heute sind 2.000 Menschen an den Folgen des Atomunfalls von Fukushima gestorben – und die Gefahr ist noch lange nicht vorbei. Auch hierzulande nicht. Deshalb erinnert der BN mit einem Film an die Katastrophe in Japan und fordern einen beschleunigten Atomausstieg in Deutschland. Abschalten vor dem GAU!
Film ansehen

10.3.2016

Filmtipp: "Grüße aus Fukushima"
Eine junge Frau aus Deutschland reist nach Japan, um dort den Opfern der Katastrophe von 2011 als Clown ein wenig Freude zu bereiten. Bald merkt sie, dass sie für diese Aufgabe höchst ungeeignet ist. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, Erinnerungen und Schuldgefühlen vor dem Hintergrund des Atomunglücks in Fukushima sind zentrale Themen, die die Regisseurin Doris Dörrie in ihrem Film bearbeitet. Trailer ansehen

© Unsere Wildnis

7.3.2016

Filmtipp "Unsere Wildnis"
Sie sind mit Walen und Delfinen durch "Unsere Ozeane" geschwommen und mit den "Nomaden der Lüfte" in den Süden geflogen. In ihrem neuen Film "Unsere Wildnis" begeben sich die Dokumentarfilmer Jacques Perrin und Jacques Cluzaud auf eine Zeit- und Entdeckungsreise durch Europa und zeigen in atemberaubenden Bildern die unglaubliche Vielfalt des Lebens. Ab 10. März im Kino.

25.2.2016

Endlich geht es wieder los! Wohnzimmer-Ornithologen aus aller Welt beobachten in den kommenden Wochen nicht mehr nur das Futterhäuschen im Garten, sondern das Internet. Denn dort lässt sich der Frühjahrszug von über 20 Schreiadlern in Echtzeit verfolgen. "Die in Deutschland vom Aussterben bedrohten Greifvögel fliegen jetzt aus ihren Überwinterungsquartieren im südlichen Afrika zurück in den heimischen Frühling", erklärt Dr. Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung. "Europaweit wurden Schreiadler bei verschiedenen Projekten mit einem Sender ausgestattet und ihre Ortungsdaten werden ständig aktualisiert."

In Deutschland werden Anfang April 110 Brutpaare erwartet, die sich in ihren Brutwäldern in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern niederlassen – wenn alles gut geht! Denn die Flugroute der schokoladenbraunen Thermiksegler ist lang und gefährlich. Rund 10.000 Kilometer muss der auch "Pommernadler" genannte Greif zurücklegen. Und wenn er nicht in ca. 2.000 Metern Höhe gen Norden segelt, führt ihn die Nahrungssuche in Gebiete, in denen die Greifvogeljagd noch immer populär ist. "Und das, obwohl sich immer mehr Länder einem Abkommen zum Schutz ziehender Greifvögel angeschlossen haben", erklärt Andreas Kinser.

Sobald die Pommernadler in Deutschland gelandet sind, beginnen sie mit dem Nestbau und der Balz. "Um den Weibchen zu imponieren, führen die Männchen spektakuläre Flugmanöver vor", schildert Andreas Kinser. Schreiadler-Paare bleiben sich übrigens ein Leben lang treu. Hat sich das Paar gefunden, legt das Weibchen Anfang Mai zwei Eier ins Nest, aus denen nach rund sechs Wochen die Jungen schlüpfen.

Die Deutsche Wildtier Stiftung setzt sich mit einem umfassenden Schutzprogramm für die Schreiadler ein. Die wichtigste Maßnahme ist der Schutz seiner letzten Lebensräume im Osten Mecklenburg-Vorpommerns und Nordosten Brandenburgs. Hier war die Deutsche Wildtier Stiftung im Jahr 2015 besonders erfolgreich: Im Rahmen des durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Land Mecklenburg-Vorpommern geförderten Projektes zum Lebensraumschutz wurden langfristig wirkende Verbesserungen für den Schreiadler vertraglich gesichert.

Sie möchten auch vom Sofa aus am Schreiadler-Rückflug teilhaben? Einen Link zu den Positionsdaten besenderter Schreiadler und viele weitere Informationen finden Sie auf www.schreiadler.org.

7.12.2015

In Nationalpark 4/2015 berichtet Claus-Peter Hutter über die Erfolge der von NatureLife-International initiierten Modellprojekte. Hier finden Sie weitere Informationen.

NatureLife überträgt die Ergebnisse des Rainforestation Farming Projekts in verschiedene Länder Südostasiens. Unter anderem in die Bulang-Berge in Südwestchina.

4.12.2015

Zum Titelbeitrag über die Papst-Enzyklika in Nationalpark 4/2015 finden Sie hier Bezugsquellen und Angaben zu weiterführender Literatur.

3.12.2015

Hier lesen Sie die Antwort unseres Autors Björn Langer auf den Leserbrief von Hubertus Knoblauch (Nationalpark, 4/2015). Die beigefügten Fotos hat Herr Knoblauch eingeschickt. Sie dokumentieren seine Eindrücke während einer Schwedenreise im Frühjahr 2015.

Kahlschlag mit Waldschleier (© Hubertus Knoblauch)
Kahrlschlag mit Waldschleier (© Hubertus Knoblauch)
Staumauer auf dem Weg in die Wildnis (© Hubertus Knoblauch)
Stauseegrund vor beindurckender Kulisse (© Hubertus Knoblauch)

2.12.2015

Wissenschaft im Hainich
Der Nationalpark Hainich und ThüringenForst laden zu einer Wissenschaftstagung unter dem Thema Stand und Chancen einer nachhaltigen und langfristigen Forschung in bewirtschafteten und unbewirtschafteten Laubmischwäldern vom 27. bis 29. April 2016 in das Kultur- und Kongresszentrum nach Bad Langensalza ein.
Ziel ist, einen Überblick zu den wichtigsten Ergebnissen aus der über zehnjährigen, intensiven Forschungstätigkeit zu geben und über neue Projekte zu informieren. Auf Exkursionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten werden darüber hinaus wichtige Forschungsvorhaben vor Ort vorgestellt.
Weitere Einzelheiten rund um die Tagung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.Hainichtagung2016.de.

26.10.2015

Horst Stern, Mitbegründer von Nationalpark, feiert diesen Monat seinen 93. Geburtstag. Hier finden Sie zu diesem Anlass eine Würdigung der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE).

25.8.2015

Ergänzend zum Beitrag "Das Verschwinden der letzten Baumriesen im pazifischen Küstenregenwald Westkanadas" in unserer neuen Ausgabe (Nationalpark Nr. 169) finden Sie hier weitere Fotos (zum Vergößern anklicken).

Cheewhat Giant (© TJ Watt)
Gnarly Tree (© TJ Watt)
Big Lonely Mount Edinburgh (© TJ Watt)
Gordon River Clearcut (© TJ Watt)
San Juan Spruce (© TJ Watt)
Big Lonely Doug (© TJ Watt)
 
 

22.7.2015

Seit März 2015 bloggt die Gregor Louisoder Umweltstiftung unter "Blog Bayern wild" aktuelle Informationen zum Projekt "Bayern wild". Zum Blog gelangen Sie hier.

22.6.2015

Länderübergreifendes Naturschutzprojekt im Chobe-Nationalpark
Ergänzend zum Titelthema unserer aktuellen Ausgabe (Nationalpark Nr. 168) finden Sie hier weitere Fotos (zum Vergößern anklicken) und Reisetipps (hier klicken) unserer Autorin Kathrin Bibelriether. Eine Bildlegende finden Sie hier.

Flusspferde (© Kathrin Bibelriether
Giraffen (© Karl Hansbauer)
Victoriafälle (© Kathrin Bibelriether)
Afrikanischer Graufischer (© Kathrin Bibelriether)
Schreiseeadler (© Kathrin Bibelriether)
Elefanten bei Sonnenuntergang (© Kathrin Bibelriether)
Blaustirn-Blatthühnchen (© Kathrin Bibelriether)
Afrikanischer Klaffschnabel (© Kathrin Bibelriether)
Elefant im Mopanewald (© Kathrin Bibelriether)
Gnus (© Kathrin Bibelriether)
Rote Letschweantilope (© Kathrin Bibelriether)
Okavangodelta (© Kathrin Bibelriether)
Seven Hills of Savuti (© Kathrin Bibelriether)
Linyanti-Sümpfe (© Kathrin Bibelriether)
Elefanten am Chobe (© Kathrin Bibelriether)
Grasende Flusspferde (© Karl Hansbauer)
Karte Kavango-Zambezi Transfrontier Coservation
 
 
 

3.6.2015

Zum Beitrag Braunbären und bizarre Gebirgswelten. Abenteuer Adamello Brenta von Leo Unterholzner in Nationalpark 2/2015 veröffentlichen wir hier exklusiv einige Bilder (© Leo Unterholzner) aus dem Schutzgebiet sowie einige ausführliche Routenbeschreibungen zum Wandern.
Zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken, die Routenbeschreibungen gibt es hier.

Lago Gelato und Serodoli
Spinne im Morgentau
Wasserfall Nardis
Brenta: Panorama

2.6.2015

Bundesverdienstkreuz an Dr. Siegfried Klaus
Wie wir in der aktuellen Ausgabe von Nationalpark berichten, hat unser langjähriges und geschätztes Redaktionsmitglied, Dr. Siegfried Klaus, das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. Bereits in Heft 1/2008 erschien ein ausführliches Porträt über den engagierten Naturschützer. Hier geht es zum Artikel!

07.01.2015

Am 08.12.2014 ist in Ausgabe 50/2014 der Wochenzeitschrift Der Spiegel ein ausführliches Interview mit Beate Jessel, Deutschlands oberster Naturschützerin, erschienen. Zum Artikel gelangen Sie hier.

16.12.2014

Wie auch schon 2014 bietet die Zeitschrift Nationalpark in Zusammenarbeit mit BUND-Reisen im April und September 2015 eine Leserreise an. Dieses Mal geht es in den Steigerwald. Nähere Informationen finden Sie hier. Eine Übersichtskarte über die Größe des Naturparks im Steigerwald im Verhältnis zur Fläche des geplanten Nationalparks finden Sie hier.

12.12.2014

Dem Verhältnis Mensch und Natur widmet sich die aktuelle Ausgabe des Magazins natur.belassen 11.14 der Nationalparks Austria. Nationalpark-Autor Herbert Zucchi steuerte einen Beitrag zur "Denaturierung des Menschen" bei. Hier gelangen Sie zum Artikel.

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"Ja wie schaut denn das aus?"
Ein unendliches Waldmeer wogt über die Gipfel, dunkles Grün umfängt den Wanderer … Aber was ist das?