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politische ökologie 70 - 2001

AGender 21

Frau und Mann – eine nachhaltige Beziehung?

Die Autorinnen und Autoren der AGender 21 spüren nach und auf, wo das Thema Gender & Nachhaltigkeit im täglichen Miteinander der Geschlechter und der Umwelt steckt - oder besser, wo es nicht steckt.

"Was bitte schön ist dieses Gender und was hat das Ganze mit Nachhaltigkeit zu tun?" – Das fragen sich mittlerweile auch außerhalb von Fachzirkeln einige. Beide Begriffe wirken auf den ersten Blick abstrakt und unhandlich. Das mag daran liegen, dass sie eigentlich Analysekategorien sind, die sehr komplexe Sachverhalte verdeutlichen sollen: Beim Gender-Thema geht es um nichts weniger als die komplizierte Beziehung zwischen dem biologischen und dem sozialen Geschlecht eines Menschen und dem nicht minder kniffligen Verhältnis zwischen Frauen und Männern.

Damit ist das Gender-Thema ein zentrales Element der Nachhaltigen Entwicklung, die ja darauf abzielt, ein Gleichgewicht zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Prozessen herzustellen und dauerhaft zu erhalten. Gender und Nachhaltigkeit hängen auch deshalb im Innersten zusammen, weil die gesellschaftliche Aneignung der Natur nie geschlechtsneutral war oder ist, sie ist aber auch nicht einfach 'weiblich' oder 'männlich'. Allerdings ist das Verhältnis unserer modernen Gesellschaft zur Natur stark von patriarchalen Strukturen geprägt, die spezifische Differenzen zwischen Männern und Frauen beinhalten.

Beispiele dafür begegnen uns täglich: Männer besitzen und fahren weltweit viel mehr Auto als Frauen – das Ergebnis der zunehmenden (männlichen) Motorisierung baden aber hauptsächlich die Frauen aus, denn es sind noch immer meistens sie, die mit den Allergien ihrer kranken Kinder fertig werden müssen. Das verdeutlicht, dass beide – Gendergerechtigkeit und Nachhaltige Entwicklung – gesellschaftliche Querschnittsaufgaben sind, die aber noch viel zu oft als Sonderthemen unter vielen diskutiert und behandelt werden. Dass es längst alternative politische Konzepte gibt, zeigt unter anderem das pö_forum "Genderperspektiven für den Erdgipfel 2002".

Die Autorinnen und Autoren der AGender 21 spüren nach und auf, wo das Thema Gender & Nachhaltigkeit im täglichen Miteinander der Geschlechter und der Umwelt steckt – oder besser, wo es nicht steckt. Politik und Wirtschaft, Wissenschaft, Arbeit und Freizeit, Familie und natürlich die umweltrelevanten Themen der Nachhaltigkeit wie Energieverbrauch und Wassersorgung, Stadt- und Verkehrsplanung stehen auf dem Prüfstand. Die Lektüre der vielschichtigen Beiträge macht schnell deutlich, dass Gender kein neues Etikett für feministische Forschung und Förderung ist, wie KritikerInnen befürchten. Ein reines Synonym für den Nachholbedarf der Männerforschung ist es ebensowenig. Gender ist viel mehr.

Setzen Sie mit uns die 'Gender-Brille 'auf: Sie werden sehen, dass jeder gesellschaftliche Bereich vor neuen Chancen und Herausforderungen steht. Viel wichtiger aber ist, dass es Spaß macht die Genderperspektive einzunehmen – weil frau und man die Welt neu sehen lernen kann.


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Schlagworte: Wasser,





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