Wovon Menschen leben

Arbeit, Engagement und Muße jenseits des Marktes

Hardcover, 304 Seiten
Erscheinungstermin: 03.03.2011

Auch im 21. Jahrhundert leben Menschen noch ebenso sehr von »Luft und Liebe« wie von Geld und Waren. Natur, Muße und Gemeinsinn bilden die Ressourcen, von denen und für die sie leben. Zwei Drittel der gesellschaftlich notwendigen Arbeit bestehen aus Hausarbeit, Eigenarbeit und Ehrenamt.

Welche Bedeutung diese »andere Ökonomie« im Alltag von Menschen auch hierzulande immer noch hat, zeigt das vorliegende Buch anhand zahlreicher Fallbeispiele und zeitdiagnostischer Analysen. Die Porträts sind Menschen aus unterschiedlichen Schichten und Milieus gewidmet, die »für andere sorgen«,  »ihren Nahraum gestalten«, »Natur bewahren« und die Dinge ihres Alltags »selber machen«.

Die Autorinnen lenken die Aufmerksamkeit auf Formen von »Arbeit, Engagement und Muße«, die jenseits bzw. »im Schatten« der Marktwirtschaft und oftmals unbemerkt von der Öffentlichkeit praktiziert und gelebt werden. Ohne private und öffentliche Eigenarbeit - so das Fazit dieses Buches - kann kein Mensch, kein Gemeinwesen und keine Wirtschaft auf Dauer existieren.
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Ehrenamt Eigenarbeit Hausarbeit Subsistenz
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Andrea Baier ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgesellschaft anstiftung.

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Christa Müller studierte Soziologie und Politikwissenschaft. 1998 erhielt sie den Schweisfurth Forschungspreis für Ökologische Ökonomie. Sie ist geschäftsführende Gesellschafterin der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis und ...

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Karin Werner ist Soziologin (Dr. rer. soc.) und als Beraterin und Publizistin tätig.

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