Nationalpark 03 - 2016
Wir sind dann mal weg

Die unheimliche Erosion der Arten

Erscheinungstermin: 01.09.2016

Seit einem halben Jahrhundert sind Kulturlandschaften voller Leben in agrar-industrielle Produktionsräume, bis in die 1960er Jahre übliche konventionelle Landwirtschaft in industrielles Agrar-Business verwandelt worden, verbunden mit grundlegendem Wandel ländlicher Strukturen und sozialer Verhältnisse, mit dramatischem Höfesterben und ebenso dramatischem Rückgang der Pflanzen- und Tierwelt. Es ist das »Ergebnis einer Landwirtschaft, die mit Chemie, mit Herbiziden und Insektiziden, mit engen Fruchtfolgen, hoher Technisierung und überzogener Düngung das einstige Leben vom Acker vertrieb«. Stephan Börnecke zieht in Nationalpark 3/2016 Bilanz. Außerdem in der neuen Nationalpark: Wilhelm Breuer macht auf Absurditäten im geltenden Artenschutzrecht aufmerksam, wenn er resümiert: »Der land- und forstwirtschaftlichen Bodennutzung ist praktisch alles erlaubt.« Und Herbert Zucchi entführt uns mit den Eindrücken seines Morgenspaziergangs um das fränkische Wasserschloss Dutzenthal in eine lebendige Kulturlandschaft, die einen Weg aus der agrar-industriellen Wüste weisen kann.

Inhaltsverzeichnis & Leseprobe  

Agrarpolitik Artensterben Artenvielfalt Biodiversität Erosion Nationalpark Naturschutz Vielfalt
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