Die unbequemen Wahrheiten der Ökologie

Eine Nachhaltigkeitsperspektive für das 21. Jahrhundert

Softcover, 72 Seiten
Erscheinungstermin: 02.09.2010

»Nachhaltigkeit kann nur gelingen, wenn wir die Ökologie nicht verklären.« Diese Ansicht vertrat Wolfgang Haber in der ersten Carl-von-Carlowitz-Vorlesung. Der Doyen der wissenschaftlichen Ökologie erteilt mystifizierenden Bildern vom Wesen des Menschen und der Natur eine klare Absage: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft könne nur gelingen, wenn wir uns auf die Wirklichkeit besinnen und unseren Blick auf die Schlüsselprobleme des 21. Jahrhunderts richten - auf die Endlichkeit der Ressourcen und das immense Bevölkerungswachstum. Dies als äußere Bedingung menschlichen Handelns zu begreifen und zu akzeptieren, ist Teil der human-ökologischen Perspektive, mit der Wolfgang Haber an die Einsichten von Carl von Carlowitz anknüpft.

Der Band ist Auftakt einer Vorlesungsreihe des Rates für Nachhaltige Entwicklung, in der herausragende Wissenschaftler*innen verschiedener Fachrichtungen ihre Gedanken und Konzepte zur nachhaltigen Entwicklung vortragen. Pate der Reihe ist Carl von Carlowitz; er lebte von 1645 bis 1714 in Sachsen - einem Gebiet, in dem drastischer Raubbau an Wäldern betrieben wurde. Carlowitz empfiehlt eine »nachhaltende Nutzung« des Holzes mit dem Ziel, die Ressourcenzerstörung zu beenden - und gilt seither als Vater des Nachhaltigkeitsbegriffs.
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Bevölkerungsentwicklung nachhaltige Zukunft Ökologie Ressourcen
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Wolfgang Haber ist der Doyen der deutschen wissenschaftlichen Ökologie. Als Wissenschaftler und Berater hat erüber lange Jahre hinweg die deutsche Umwelt und Naturschutzpolitik wesentlich geprägt. Er half unter anderem mit, die ersten ...

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