Die Welt im Anthropozän

Erkundungen im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Humanität

Softcover, 184 Seiten
Erscheinungstermin: 04.05.2016

Die Menschheit hat den Planeten Erde so nachhaltig verändert, dass ein eigenes erdgeschichtliches Zeitalter entstanden ist: das Anthropozän. Dessen Grundmerkmal ist die dynamische Wechselwirkung zwischen technischer Zivilisation und Natur. Der Mensch hat diese Dynamik ausgelöst, kann sie aber nur unvollständig beherrschen. Das liegt auch am Widerspruch zwischen seinem biologischen und seinem geistigen Wesen, der sich auf das Verhältnis von Natur und Kultur überträgt.

Die Folge ist eine ständige Spannung zwischen ökologischen Erfordernissen und humanitären Maßstäben. Für beide trägt der Mensch Verantwortung, die ihn im Denken und Handeln vor gewaltige Herausforderungen stellt. Ihre Bewältigung mit Suche nach Orientierung und Ausgleich kennzeichnet das Anthropozän als Menschenzeitalter. Das vorliegende Buch gibt einen Einblick in diese vielfältigen Zusammenhänge. mehr anzeigen  

Forschung Klimawandel Risiken sozial-ökologische Forschung Wirtschaftsethik
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Martin Held ist Koordinator des Gesprächskreises »Die Transformateure« und war langjähriger Studienleiter der Evangelischen Akademie Tutzing. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählt u. a. die Große Transformation zur Nachhaltigkeit.

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Markus Vogt ist Professor für Christliche Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist u.a. Mitglied der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030, des Forschungsprojekts »HochN ...

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