Wem gehört die Welt?

Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter

Softcover, 288 Seiten
Erscheinungstermin: 04.03.2009

Auf den ersten Blick haben Wasser und Wissen, Erbgut und Atmosphäre nichts gemeinsam. Was sie aber eint, ist, dass sie zum Nötigsten für ein menschliches Leben gehören. Doch sie gehen der Gesellschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen, missbraucht oder unbezahlbar werden. Die Welt gehört nicht mehr allen, sie wird eingezäunt und kommerzialisiert - zu unserem Schaden. Davon zeugen die weltweiten Konflikte über die Trinkwasserversorgung, den Zugang zu neuen Technologien oder den Umgang mit Regenwäldern. Wir stehen an einem Scheidepunkt, an dem  ein neuer Blick auf unsere gemeinsamen Besitztümer erforderlich ist.

Dieses Buch will diesen neuen Blick ermöglichen. Es zeigt die Vielfalt unserer Gemeingüter - und welch' ungeheures Potenzial in ihnen steckt. Es macht uns vertraut mit Dingen wie Creative Commons, Slow Food und der Wissensallmende. Und es skizziert durch praktische Beispiele den Weg, wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Demokratie durch Gemeingüter auf Dauer erhalten oder erreicht werden können.

Mit Beiträgen von David Bollier, Elinor Ostrom, Richard Stallman, Sunita Narain, Ulrich Steinvorth, Peter Barnes, Oliver Moldenhauer, Pat Mooney und vielen anderen.
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Commons Gemeingüter Kommerzialisierung Privatisierung
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Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt die politische Bildung zur Förderung von Ökologie, Demokratie und Selbstbestimmung. Sie ist Herausgeberin der Bücher »Wohlstand ohne Wachstum« (Tim Jackson) und »Wem gehört die Welt?« (Silke Helfrich).

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Silke Helfrich studierte romanische Sprachen und Pädagogik. Sie gilt als die Expertin zum Thema Gemeingüter in Deutschland und betreibt einen Blog zum Thema.

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