Die Armut des kapitalistischen Reichtums und das gute Leben

Ökonomie, Lebensweise und Nachhaltigkeit

Softcover, 212 Seiten
Erscheinungstermin: 05.10.2017

Viele schätzen die hohe wirtschaftliche Leistungskraft und die Vielfalt von Möglichkeiten zur »Selbstverwirklichung« in den führenden westlichen Nationen. Lebensqualität ist damit jedoch nicht identisch. An diesem Unterschied setzt Meinhard Creydt an. Er analysiert, welche Art von Reichtum sich in der kapitalistischen Marktwirtschaft bilden kann. Deren strukturelle Vorgaben formen auch unsere Lebensweise und Subjektivität, die sich deshalb auf eigene, aber nicht minder problematische Weise entwickelt.

Creydts Argumentation gibt neue Impulse. Das betrifft auch zentrale Fragen der Nachhaltigkeitsdiskussion: Was sind die objektiven Ursachen für die ökologische Krise? Welche Mentalitäten und Ideologien fördern sie? Warum kann sich Nachhaltigkeit so wenig durchsetzen?

In der Debatte über Ökonomie, Lebensqualität und Nachhaltigkeit sind bestimmte Missverständnisse weit verbreitet. Der Band arbeitet sie durch. Seine These: Ohne grundlegende Veränderung des Verständnisses vom »guten Leben« kann es keine gesellschaftliche Umgestaltung geben.
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Eine Welt Gesellschaft Konsumverhalten Postwachstum Wirtschaftsethik
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Meinhard Creydt ist Psychologe und promovierter Soziologe. Er lebt und arbeitet in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er die Bücher »46 Fragen zur nachkapitalistischen Zukunft« und »Wie der Kapitalismus unnötig werden kann«. www.meinhard-creydt.

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