Die neuen Wilden

Wie es mit fremden Tieren und Pflanzen gelingt, die Natur zu retten

Hardcover, 336 Seiten
Erscheinungstermin: 14.03.2016

Lange Zeit war Fred Pearce' Meinung zu invasiven Arten klar: Bärenklau, Waschbär & Co. gehören nicht nach Mitteleuropa und bedrohen die Tiere und Pflanzen, die hier heimisch sind. Doch was, wenn unsere etablierte Sicht auf Natur und Ökosysteme falsch ist? Was, wenn echter Naturschutz gerade darin besteht, die invasiven Arten willkommen zu heißen?

In seinem neuen Buch begibt sich Fred Pearce auf eine Reise um die Welt. Dabei stößt er auf dramatische Fälle, etwa den der berüchtigten Aga-Kröte, eine der invasiven Tierarten, die Australien in beängstigendem Tempo erobert und  einheimische Arten massiv bedrängt. Doch was für Einzelfälle gilt, gilt nicht für die Mehrheit. Die meisten der invasiven Tier- und Pflanzenarten sterben oder werden zu vorbildlichen Einwanderern, in vielen Fällen bereichern sie sogar die Vielfalt der Arten.

Das Buch ist eine streitbare Kritik an einem fremdenfeindlichen, rückwärts gerichteten Naturschutz, der invasive Arten als Schuldige inszeniert, statt sich mit dem Neuen konstruktiv auseinanderzusetzen. Denn gerade in Zeiten sich stark veränderter Ökosysteme und des Klimawandels brauchen wir widerständige Arten, die unsere biologische Vielfalt bereichern - und übernutzte Landschaften regenerieren.
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Biodiversität Naturschutz Naturverständnis
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Fred Pearce ist einer der renommiertesten Umweltjournalisten Großbritanniens, seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt (auf Deutsch u. a. erschienen: »Wenn die Flüsse versiegen« und »Das Klima von morgen«). Derzeit ist Pearce ...

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»Genauer hinzuschauen lohnt, gerade für Naturschützer. Fred Pearce tut das (...) auf anregende Art und beschert dabei so manches Aha-Erlebnis.
NABU, Naturschutz heute

»Das Buch kann jedem empfohlen werden, der bereit ist, über den heimischen Kirchturm hinauszudenken.«
Ulrich Mergner, Bayerische Staatsforsten

»In seinem faktenreichen und spannend geschriebenen Buch engagiert sich Pearce für eine neue Sichtweise. Er zeigt, wie die „neuen Wilden“ in geschädigten Ökosystemen zur Rettung der Natur beitragen können.«
Petra Wiemann, Wissensbuch des Jahres

»Sein inspirierendes Buch ist eine gewagte kluge Kampfansage und bringt im besten Fall Naturschützer zum Nachdenken und nimmt Naturfreunden die Angst vor Neuankömmlingen.«
Johannes Kaiser, Deutschlandradio

»Nachdem man Pearce’ Buch gelesen hat, bekommt man plötzlich Lust zu streiten – und den Waschbären in Schutz zu nehmen.«
Fritz Habekuß, Die ZEIT WISSEN

»Ein faszinierendes Buch, Pflichtlektüre für Naturschützer, verblüffende Aufklärung für alle Naturfreunde.«
Johannes Kaiser, SWR2 Die Buchkritik

»Pearces Ausführungen lesen sich wie ein Appell, verstaubte Ansichten über Bord zu werfen. Sie geben Denkanstöße und regen dazu an, die Vorteile zu sehen, wenn man Natur als offenes System begreift.«
Julia Schulz, Spektrum der Wissenschaft

»(...) was der renommierte britische Wissenschaftsautor Fred Pearce hier an Fakten zum Geschehen in der Natur recherchiert und an überraschenden Perspektiven zu sicher geglaubten Vorstellungen zum Schutz derselben eröffnet, ist wirklich erstaunlich.«
Farah Lenser, Oya

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