Klimakrise und Corona

Auswege aus der imperialen Lebensweise

Auch in der Coronakrise sollten die sozialen und ökologischen Probleme nicht ausgeblendet werden, die der Konsum der westlichen Länder in anderen Teilen der Welt verursacht. Wir brauchen eine Alternative zu unserer »imperialen Lebensweise«, fordert daher der Politikwissenschaftler Ulrich Brand. In seinem Vortrag für Fridays for Future legt er dar, welche politischen und gesellschaftlichen Änderungen nötig sind, um eine solidarische Lebensweise zu ermöglichen.

24.04.2020

Ulrich Brand spricht in seinem Vortrag über die gesellschaftlichen Zusammenhänge der Klima- und der Coronakrise. Er geht der Frage nach, warum es uns in vielen Fällen so schwer fällt, gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen, um den Klimawandel und soziale Ungleichheiten zu bekämpfen. Dies führt er auf unsere »Imperiale Lebensweise« zurück, welcher er Vorschläge für eine solidarische Lebensweise gegenüberstellt.

Das Webinar wurde am 22.04.2020 auf dem YouTube-Kanal der Fridays for Future live übertragen.

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Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus

Haben wir die Zeiten des Imperialismus nicht längst hinter uns gelassen?

Wenn man erwägt, in welchem Maße sich der Globale Norden nach wie vor an den ökologischen und sozialen Ressourcen ...   

Zur Person 

Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik an der Universität Wien und hat jüngst mit dem Buch »Die Imperiale Lebensweise« (gemeinsam mit Markus Wissen) die SPIEGEL-Bestsellerliste erobert.

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