Demokratie und Umweltkrise

Brauchen wir mehr Mitbestimmung?

ISBN: 978-3-86581-210-0
Softcover, 256 Seiten
Erscheinungstermin: 07.04.2011

Die westlichen Demokratien sind auf Wohlstand und Wettbewerb fixiert - und scheinen damit gefangen in einem »postdemokratischen«Zustand der Ohnmacht. Die globalisierte Ökonomie untergräbt mit ihren vermeintlichen Sachzwängen und Lobbies die staatliche Handlungsfähigkeit und höhlt das Prinzip der Volkssouveränität aus. Umweltpolitische Maßnahmen scheinen nur dann durchsetzbar, wenn sie das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Um dies zu ändern, bauen zivilgesellschaftliche Gegen- und Umweltbewegungen auf eine verstärkte demokratische Teilhabe »von unten«. Dabei bekommen sie es nicht nur mit etablierten Machtstrukturen zu tun, sondern auch mit einem wankelmütigen Souverän: Ob sich wirklich Bevölkerungsmehrheiten für ein radikales ökologisches Umsteuern finden lassen, muss sich erst noch zeigen.

Wie es um die Interessenlagen in unseren Demokratien bestellt ist und welche Anliegen sich durchsetzen können, wird darüber entscheiden, ob wir die richtigen Antworten auf die sozial-ökologische Metakrise finden. In einer Fülle von kompakten Beiträgen skizziert dieses Heft Kernthesen einer brisanten Debatte.
mehr anzeigen  

Gesellschaft Umweltpolitik Zukunftsforschung
Erhältlich als
sofort lieferbar
zum Download bereit

Das Forum Wissenschaft & Umwelt ist eine unabhängige Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die das Ziel verfolgt, fachübergreifende Beiträge für eine zukunftsverträgliche Entwicklung von Umwelt, Gesellschaft und ...

mehr Informationen  

Beiträge zum ThemaAlle anzeigen  

Bild zu Postwachstum nach der Pandemie: Eine neue politische Agenda für Europa
Politik

Auch in Brüssel ist der Glaubenssatz, Wirtschaftswachstum schaffe Arbeitsplätze und deshalb sei Wachstum unverzichtbar, unerschütterlich verbreitet. Ein aktueller Bericht zeigt dazu Alternativen auf.    

Bild zu Die Zukunft der Mobilität
Verkehrswende

Nur wenn die Transparenz von und die Teilhabe an verkehrspolitischen Entscheidungen verbessert und Privilegien der Wirtschaft beseitigt werden, wird die Mobilitätswende gelingen.   

Bild zu Neue Arbeit: Tun, was wirklich wichtig ist
Zum Tod von Frithjof Bergmann

Frithjof Bergmann, Begründer der New-Work-Bewegung, starb am 23. Mai im Alter von 91 Jahren. Im Gedenken an ihn veröffentlichen wir seinen Aufsatz aus der politischen ökologie 125.   

Ihr Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.

Für Kunden aus EU-Ländern verstehen sich unsere Preise inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer und – außer bei digitalen Publikationen – zuzüglich Versandkosten.

Ab einem Bestellwert von 35 Euro (ausgenommen Zeitschriftenabos) entfallen die Versandkosten bei Lieferung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.