Umweltpolitik

Das Klima retten ohne moralische Appelle

Umweltfreundliches Verhalten entsteht nicht durch moralische Appelle – davon ist der Sozial- und Umweltwissenschaftler Michael Kopatz fest überzeugt. Viel effektiver wäre es seiner Meinung nach, wenn die Politik nützliche Vorgaben macht und intelligente Standards und Limits setzt. Dann würde »Öko« automatisch zur Routine – und erhobene Zeigefinger bräuchte es nicht mehr.

02.02.2020

In seinem Vortrag stellt Michael Kopatz sein Konzept der Ökoroutine für verschiedene Felder wie Wohnen, Ernährung und Mobilität vor. An Alltagsgeschichten zeigt er, wie politische Entscheidungen unser Verhalten ändern und wir mit diesen neuen Routinen endlich das tun, was wir auch für richtig halten.

Der Vortrag fand am 18. November 2019 im Münchner Zukunftssalon innerhalb der Veranstaltungsreihe Münchner Forum Nachhaltigkeit statt.

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Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken

»Michael Kopatz hat mich begeistert mit der Idee: Menschen ändern sich nicht durch Einsicht, sondern durch neue äußere Umstände, wenn die richtige Entscheidung die leichtere wird. Mehr gute Politik ...   

Über den Autor 

Michael Kopatz ist Soziologe, Umweltwissenschaftler und Projektleiter am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Seit der Veröffentlichung seines gleichnamigen Buches ist »Ökoroutine« ein häufig verwendeter Begriff in der ...

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